Augmented Reality in iOS-App: Amazon setzt Saftpresse virtuell in Szene
Amazons iOS-App hat in den USA eine neue Funktion erhalten, die Apples ARKit nutzt, das ab iOS 11 verfügbar ist. Damit wird mit der Kamera von iPhone und iPad die Umgebung aufgenommen und in das Livebild Gegenstände aus Amazons Sortiment eingeblendet. Die 3D-Modelle sollen schon Tausende von Produkten angefangen vom Toaster über Saftpressen, Kochtöpfen bis hin zu Stühlen und Amazon-Eigenprodukten umfassen(öffnet im neuen Fenster). Wann die Funktion auch in Deutschland angeboten wird, ist nicht bekannt.

Ikea bot im September eine der ersten Apps an, die das neue ARKit von iOS 11 nutzt. Mittlerweile gibt es auch diverse Spiele, die das Potenzial zeigen, das hinter der Technik steckt. Da ARKit auf allen Geräten läuft, die iOS 11 unterstützen, hat Apple nach eigenen Angaben die größte AR-Plattform der Welt geschaffen, die rund 100 Millionen Geräte weltweit umfasst. Google hat mit ARCore ein Konkurrenzsystem entwickelt, das ähnliche Funktionen bieten soll.
Google kündigte Ende August 2017 an, um ARCore herum ein ganzes Ökosystem aufzubauen, damit Entwickler möglichst einfach ihre Augmented-Reality-Projekte umsetzen können. Es soll Middleware zum möglichst einfachen Produzieren von 3D-Objekten geben, speziell angepasste Browser und mehr. Laut Google soll mit den Browsern nicht nur der Zugriff auf Apps möglich sein, die für ARCore und Android, sondern auch für ARKit und iOS programmiert wurden.
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