Augmented Reality: Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Eine Partie Tic-Tac-Toe mitten im Raum zwischen einem Android- und einem iOS-Nutzer? Künftig geht das: Google erweitert ARCore um spannende neue Möglichkeiten und bringt es auch auf das iPhone.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch Tic-Tac-Toe soll mit mehreren Nutzern gleichzeitig funktionieren.
Auch Tic-Tac-Toe soll mit mehreren Nutzern gleichzeitig funktionieren. (Bild: Google)

Auf der Entwicklerkonferenz Google IO 2018 haben Entwickler neue Möglichkeiten für die Augmented Reality gezeigt. Dabei geht es primär um ARCore, das von Google bislang nur für Android bereitgestellte Software Development Kit. Mit einer der nächsten Versionen können Spieler gemeinsam mit AR-Objekten im Raum interagieren - und etwa eine Partie Tic-Tac-Toe austragen, deren Gitternetz im Raum schwebt, jedenfalls wird es so auf dem Bildschirm des Smartphones oder Tablets aussehen.

Stellenmarkt
  1. Systemadministrator (m/w/d)
    Unfallkasse Nord, Lübeck, Itzehoe, Kiel
  2. (Junior) .NET Entwickler (m/w/d)
    dmTECH GmbH, Karlsruhe
Detailsuche

Dazu haben die Entwickler eine neue Funktion implementiert, die den Namen Cloud Anchors trägt. Mit Hilfe dieser "Ankerpunkte" wird die Position der AR-Objekte im Raum bestimmt, so dass die Daten dann per Internet an weitere Nutzer weitervermittelt werden, die das Objekt dann an der gleichen Stelle betrachten können.

Das soll nicht nur mit Android klappen, sondern auch mit iOS. Damit unterstützen dann auch iPhone und iPad das Google-eigene ARCore, obwohl Apple mit ARKit ein eigenes Augmented-Reality-SDK anbietet, das unter anderem in Pokémon Go Verwendung findet. Wie umfangreich ARCore künftig iOS unterstützt, ist derzeit nicht abzusehen.

Die Cloud Anker und Crossplay sollen erstmals in einer Anwendung namens Just A Line verfügbar sein, mit der Anwender einfache Linien zeichnen können. Die entsprechende Version soll allerdings erst in den kommenden Wochen für beide mobile Betriebssysteme erscheinen, in seinem Blog nennt Google keinen konkreten Termin.

Golem Akademie
  1. Kotlin für Java-Entwickler: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Oktober 2021, Virtuell
  2. Webentwicklung mit React and Typescript: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Das Unternehmen hat noch eine Reihe weiterer neuer Funktionen vorgestellt, mit denen Anwender künftig noch einfacher etwa künstliche Objekte in echte Umgebungen einbauen können, beispielsweise um vorab einen Eindruck von einem Gemälde in den eigenen vier Wänden zu bekommen. Außerdem sollen Entwickler beim Erstellen eigener Anwendungen künftig Sceneform verwenden können, was die Arbeit erleichtern dürfte.

Vor einigen Tagen hatte Google außerdem endlich eine auf der Google IO 2017 vorgestellte Software namens Seurat in Open Source auf Github veröffentlicht, mit der komplexe 3D-Szenen halbautomatisch für die Verwendung in Virtual-Reality-Umgebungen umgerechnet werden können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Wemax Go Pro
Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand

Der Wemax Go Pro setzt auf Lasertechnik von Xiaomi. Der Beamer ist klein und kompakt, soll aber ein großes Bild an die Wand strahlen können.

Wemax Go Pro: Mini-Projektor für Reisen strahlt 120-Zoll-Bild an die Wand
Artikel
  1. Air4: Renault 4 als Flugauto neu interpretiert
    Air4
    Renault 4 als Flugauto neu interpretiert

    Der Air4 ist Renaults Idee, wie ein fliegender Renault 4 aussehen könnte. Mit der Drohne wird das 60jährige Jubiläum des Kultautos gefeiert.

  2. Snapdragon 8cx Gen 3: Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel
    Snapdragon 8cx Gen 3
    Geleaktes Qualcomm-SoC erreicht das Niveau von AMD und Intel

    In Geekbench wurde der Qualcomm Snapdragon 8cx Gen 3 gesichtet. Er kann sich mit Intel- und AMD-CPUs messen, mit Apples M1 aber wohl nicht.

  3. Mica statt Aero: Windows 11 bringt Transparenzeffekte zurück
    Mica statt Aero
    Windows 11 bringt Transparenzeffekte zurück

    Weitere Applikationen werden mit einem bekannten Designelement ausgestattet: Windows 11 implementiert Transparenzeffekte mit Mica.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Black Friday Wochenende • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /