Auftragshersteller: Lenovo soll Einstellung von Ideapad planen

Bei der Aufspaltung in "Think" und "Lenovo" soll die Marke Ideapad verschwinden. Das hat die Digitimes von den Auftragsherstellern Lenovos erfahren.

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Auftragshersteller: Lenovo soll Einstellung von Ideapad planen
(Bild: Lenovo)

Lenovo wird seine Ideapad-Produktlinie einstellen, unter der Notebooks und Tablets für Endkunden erscheinen. Das berichtet die Digitimes unter Berufung auf die Auftragshersteller des chinesischen Computerkonzerns. Compal Electronics sei gegenwärtig der wichtigste Produzent der Lenovo-Ideapad-Notebooks, Wistron montiert die Thinkpad-Produkte. Künftig soll Compal auch einige Thinkpad-Aufträge erhalten.

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Lenovo teilt das Unternehmen zum 1. April 2013 in die zwei Bereiche "Think" und "Lenovo" auf. Der Konzern wird in die Lenovo Business Group (LBG) und die Think Business Group (TBG) aufgegliedert. Konzernchef Yang Yuanqing erklärte in einem Schreiben an die Mitarbeiter, dass der Schritt die Markenstrategie des Konzerns verdeutlichen solle. Die internen Informationen wurden anschließend von einem Unternehmenssprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigt.

Lenovo wird sich auf Endkunden- und Niedrigpreisprodukte konzentrieren, während Think die High-End-Produkte anbietet. Die Ideapad-Produkte sollen in den Bereich Lenovo aufgehen, hat die Digitimes weiter erfahren. Zu Think werden auch die Enterprise-Produkte und Workstations gehören.

Lenovo hatte die Think-Produktlinie und die Markenrechte im Jahr 2004 für 1,75 Milliarden US-Dollar von dem US-Konzern IBM gekauft. Bei IBM erzielte der Bereich im Jahr 2003 einen Jahresumsatz von rund 9 Milliarden US-Dollar.

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Auf der Ifa 2012 stellte Lenovo eine größere Anzahl neuer Ideapad-Notebooks für Windows 8 vor. Darunter auch die Spielenotebooks der Serie Ideapad Y400 und die Y500, die sich mit zusteckbaren GPUs erweitern ließen.

Medion hatte im März 2012 das Android-Tablet Lifetab P9516 vorgestellt, das sich als baugleich mit Lenovos Ideapad K1 erwies.

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