Abo
  • Services:

Auftragshersteller: Foxconn will unabhängiger von Apple werden

Foxconn will neue Kunden finden, um nicht immer abhängiger vom US-Konzern Apple zu werden. Doch das dürfte nicht einfach werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Foxconn-Produktionsstätte in Chengdu
Foxconn-Produktionsstätte in Chengdu (Bild: Stringer China/Reuter)

Der Auftragshersteller Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) will seine Abhängigkeit von Apple verringern. Wie die taiwanische Branchenzeitung Digitimes aus Zuliefererkreisen berichtet, generieren die Aufträge des US-Konzerns bereits über 40 Prozent des Umsatzes von Foxconn.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Ludwigsburg
  2. VPV Versicherungen, Stuttgart

Der taiwanische Konzern versucht deshalb, neue Umsatzquellen zu finden. Laut Digitimes dürfte das jedoch nicht einfach werden.

Der Auftragshersteller Foxconn fertigt für Apple, Amazon, Dell, Nintendo, Hewlett-Packard, Samsung, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba und andere. Das größte Exportunternehmen in China beschäftigt dort über 1,1 Millionen Menschen, die 40 Prozent der weltweit verkauften Unterhaltungselektronik montieren. Der Konzern ist auch in Osteuropa, Mexiko und Brasilien aktiv.

Bislang war Foxconn der wichtigste Auftragshersteller von Apple, bei dem die Geräte montiert werden. Für das iPad Mini soll der US-Konzern aber 50 bis 60 Prozent des Produktionsvolumens an Pegatron ausgelagert haben. Pegatron ist im Jahr 2008 aus dem Asus-Konzern ausgegründet worden und fertigt Smartphones, Notebooks, Netbooks, Desktop-PCs, Spielekonsolen, mobile Geräte, Motherboards, TV-Karten, LCD-Fernseher, Set-Top-Boxen und Kabelmodems für Markenelektronikkonzerne an.

Foxconn werden schlechte Arbeitsbedingungen in seinen Fabriken vorgeworfen. Zuletzt wurde im Januar 2011 über eine Selbsttötung berichtet. Das 14. Opfer war die 25-jährige Foxconn-Ingenieurin Wang Ling.

Anfang Oktober 2012 sind bei Foxconn in einer Fabrik im Werk Zhengzhou in der Provinz Henan 3.000 bis 4.000 Arbeiter in den Streik getreten. Das berichtet die US-Nichtregierungsorganisation China Labor Watch (CLW) und die South China Morning Post, wie in solchen Fällen üblich dementierte der Konzern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. ab 62,98€ (Release am Freitag, mit Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. 249,00€
  3. 249,00€

nmSteven 25. Okt 2012

weil Apple auch einer der teuersten ist. HTC, Intel und co. machen es vor man kann auch...

Cohaagen 25. Okt 2012

Das hast du falsch verstanden. Foxconn möchte nicht, dass sich das Auftragsvolumen von...

YoungManKlaus 25. Okt 2012

also als Zuletzt kann man das nicht mehr wirklich bezeichnen ~.~

Ninex 25. Okt 2012

Viel interessanter wäre zu wissen, wie viel vom Gewinn Apple ausmacht. Ich habe irgendwo...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Mate 20 Pro im Hands on: Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro
Mate 20 Pro im Hands on
Huawei bringt drei Brennweiten und mehr für 1.000 Euro

Huawei hat mit dem Mate 20 Pro seine Dreifachkamera überarbeitet: Der monochrome Sensor ist einer Ultraweitwinkelkamera gewichen. Gleichzeitig bietet das Smartphone zahlreiche technische Extras wie einen Fingerabdrucksensor unter dem Display und einen sehr leistungsfähigen Schnelllader.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Keine Spionagepanik Regierung wird chinesische 5G-Ausrüster nicht ausschließen
  2. Watch GT Huawei bringt Smartwatch ohne Wear OS auf den Markt
  3. Ascend 910/310 Huaweis AI-Chips sollen Google und Nvidia schlagen

    •  /