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Auftragshersteller: Foxconn plant Fabriken für Apple-Fernseher in USA

Foxconn will Fabriken in den USA eröffnen. Dabei geht es wohl um die LCD-TV-Produktion für den Hauptkunden Apple.

Artikel veröffentlicht am ,
Foxconn-Arbeiter im Juli 2012
Foxconn-Arbeiter im Juli 2012 (Bild: Stringer China/Reuters)

Foxconn Electronics (Hon Hai Precision Industry) will Fabriken in den USA errichten. Das berichtet die taiwanische Branchenzeitung Digitimes unter Berufung auf Marktbeobachter. Geprüft würden Standorte wie Detroit und Los Angeles.

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Es werde erwartet, dass der Auftragshersteller in den US-Fabriken LCD-Fernseher für Apple produziert. Die Aufträge des US-Konzerns Apple generierten bereits über 40 Prozent des Umsatzes von Foxconn.

Konzernchef Terry Gou hat ein Trainingsprogramm für US-Entwickler zum Produktdesign und zur Fertigung angekündigt, das in Taiwan oder China stattfinden soll. Dafür würden bereits Gespräche mit dem Massachusetts Institute of Technology (MIT) geführt, sagte Gou.

Der Auftragshersteller fertigt für Apple, Amazon, Dell, Nintendo, Hewlett-Packard, Samsung, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba und andere. Das größte Exportunternehmen in China beschäftigt dort über 1,1 Millionen Menschen, die 40 Prozent der weltweit verkauften Unterhaltungselektronik montieren. Der Konzern ist auch in Osteuropa, Mexiko und Brasilien aktiv.

Foxconn hatte sich an Sharp beteiligt, um Aufträge für den Apple-Fernseher zu bekommen. Der Konzern hatte am 27. März 2012 für rund 600 Millionen Euro einen Anteil von zehn Prozent an dem japanischen Elektronikhersteller Sharp übernommen. Vier Subunternehmen Foxconns bekamen damit die Kontrolle über die Hälfte einer 10G-Display-Fabrik in Sakai im Westen Japans. Foxconn erhielt Anteile an Sharp Display Products (SDP), einem Gemeinschaftsunternehmen von Sharp und Sony, das große Panels und Module herstellt.

Dazu sagte Gou, dass die Fabrik in Sakai ein LCD-Werk der zehnten Generation sei. Das Werk sei weltweit das einzige, das 60- bis 80-Zoll-Displays herstellen könne.

Am 10. Mai 2012 hatte Gou bereits öffentlich erklärt, dass sein Unternehmen die Produktion des Apple-Fernsehers vorbereite, später die Aussagen jedoch widerrufen lassen.



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Casandro 09. Nov 2012

Wieso? Ein Programmierer verdient in China typischerweise umgerechnet 800 Euro im Monat...

Casandro 09. Nov 2012

So eine Elektronikfabrik aufzubauen ist ja jetzt wirklich kein Hexenwerk. Und früher (vor...

TITO976 08. Nov 2012

Genau, Apple ist quasi nur ein Zwischenhändler....im nächsten Jahr rufen die einfach nur...

Raumzeitkrümmer 08. Nov 2012

Ich kann doch von meiner Bank erwarten, dass die nicht heimlich mein eingezahltes Geld...

Puppenspieler 08. Nov 2012

Befinden die sich nicht eh schon da, also "am Boden"?


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