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Auftragsfertiger: TSMC will 5-nm-Fab in den USA bauen

Das entspricht einem Investment von 12 Milliarden US-Dollar für ein Halbleiterwerk, das eher geringe Mengen produziert.

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TSMC ist der größte Auftragsfertiger der Welt.
TSMC ist der größte Auftragsfertiger der Welt. (Bild: TSMC)

Im Handelsstreit mit den USA hat der taiwanische Auftragsfertiger TSMC überraschend die Absicht erklärt, in Arizona eine Fab zur Halbleiterfertigung zu bauen. Insgesamt plant TSMC mit einer Investition von 12 Milliarden US-Dollar bis 2029, ungeachtet der hohen Summe wird das Werk aber ein vergleichsweise kleines.

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TSMC zufolge soll die Fab bis 2024 fertiggestellt sein und die Produktion aufnehmen, es werden laut dem Auftragsfertiger mehr als 1.600 Arbeitsplätze lokal plus Tausende indirekte geschaffen. Der Ausstoß des Werks soll bei 20.000 Wafern pro Monat liegen, als Node wird anfangs N5 - also 5 nm mit extrem ultravioletter Belichtung (EUV) - eingesetzt. Die Fab 18 in Taiwan hingegen schafft deutlich mehr als 100.000 Wafer pro Monat und wird bis 2024 schon auf die modernere 3-nm-Technik umgerüstet sein.

Die Lage der Fab im US-Bundesstaat Arizona kommt nicht überraschend, dort stehen auch vier Werke von Intel, darunter die Fab 42 für den 7-nm-Prozess, die noch zu Zeiten von US-Präsident Barack Obama von der Regierung gefordert wurde und dann jahrelang leer stand. Wie Intel die Absicht von TSMC, in Arizona ein Halbleiterwerk zu eröffnen, sieht, kommentierte der Hersteller nicht. Ohnehin stellt sich die Frage, warum die Taiwaner unerwartet von ihrem zuvor ablehnenden Standpunkt abgewichen sind. Fabs kosten extrem viel Geld, daher sind hohe staatliche Subventionen üblich und ein Mittel um den Bau eines Werks an einem bestimmten Ort zu forcieren.

Vorab soll die US-Regierung mit Intel, TSMC und Samsung Foundry darüber verhandelt haben, ob und welches Unternehmen eine Fab in den USA baue. Samsung Foundry produziert bereits im texanischen Austin, seitens Globalfoundries existiert ein Werk in New York State - ob die USA auch dort angefragt haben, ist unbekannt. Wichtig war Präsident Donald Trump vor allem, dass die Fertigung in den USA stattfinde, damit kritische Infrastruktur nicht im Ausland produziert werde.

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