Abo
  • Services:

Auftragsfertiger: TSMC verkündet Tape-out des ersten 7-nm-EUV-Chips

Der weltweit größte Auftragsfertiger hat die ersten Masken für einen Chip mit 7 nm und EUV erhalten. Allerdings nutzt die TSMC die extrem ultraviolette Strahlung nur für ein paar Layer, alle anderen werden mit herkömmlicher Lithografie hergestellt. Pläne für 5 nm gibt es ebenfalls.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein älterer Wafer mit Silverthorne-Atoms
Ein älterer Wafer mit Silverthorne-Atoms (Bild: Intel)

Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hat den Tape-out des ersten Chips mit 7 nm und EUV verkündet. Um welchen Kunden es dabei geht, verriet der Auftragsfertiger auf dem OIP Ecosystem Forum allerdings nicht. Der N7+ genannte Node ist TSMCs erster, der extrem ultraviolette Strahlung für bis zu vier Layer verwendet, aus denen ein Chip besteht - üblich sind meist rund ein Dutzend. Die Maschinen für EUV kosten zwar sehr viel, dafür verringert sich die Anzahl der nötigen Masken und Prozessschritte, was dann wieder Zeit und somit schlussendlich Geld spart.

Stellenmarkt
  1. Verlag C.H.BECK, München-Schwabing
  2. SEG Automotive Germany GmbH, Stuttgart-Weilimdorf

Eigentlich war EUV schon vor einem Jahrzehnt für die Fertigung geplant, so wollte Intel die mit 13,5 nm Wellenlänge arbeitende Belichtung beim 32-nm-Verfahren und somit bereits 2009 einsetzen, daraus wurde aber auch bei 22 nm, bei 14 nm und bei 10 nm nichts. Gerade letzterer Prozess ist für Intel ein Ärgernis, da er noch auf Immersionslithografie setzt, aufgrund von Self-Aligned Quad-Patterning allerdings extrem aufwendig und fehleranfällig ist. Die Chip-Ausbeute mit 10 nm fällt so gering aus, dass es mit dem Core i3-8121U (Cannon Lake) bisher nur einen Dualcore mit deaktivierter Grafik gibt.

Nach dem N7+ wird die TSMC den N5 anbieten, dieses 5-nm-Verfahren soll 14 Layer mit EUV bestrahlen können. Der Auftragsfertiger peilt die Risk-Production für Frühling 2019 an, der Node soll vor allem bei der Transistordichte einen Vorteil bringen. Intel wird EUV bei 10+ nm überspringen und bei 7 nm einsetzen, Samsung arbeitet bei 7LPP (Low Power Plus) ebenfalls mit 7 nm mit EUV - noch läuft die Fertigung aber nicht. Globalfoundries wird keine extrem ultraviolette Strahlung verwenden, denn 7 nm wurde gestoppt.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-79%) 11,49€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-5%) 23,79€
  4. 20,99€ - Release 07.11.

honna1612 07. Okt 2018 / Themenstart

Ja und jetzt multipliziert man alle SOC % zuwächse die Apple seit dem Iphone 1 verkündet...

honna1612 06. Okt 2018 / Themenstart

Haha das liest man immer von den ewigen nein sagern. Konnte ich schon auf golem lesen...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Pixel 3 XL im Test: Algorithmen können nicht alles
Pixel 3 XL im Test
Algorithmen können nicht alles

Google setzt beim Pixel 3 XL alles auf die Kamera, die dank neuer Algorithmen nicht nur automatisch blinzlerfreie Bilder ermitteln, sondern auch einen besonders scharfen Digitalzoom haben soll. Im Test haben wir allerdings festgestellt, dass auch die beste Software keine Dual- oder Dreifachkamera ersetzen kann.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Dragonfly Google schweigt zu China-Plänen
  2. Nach Milliardenstrafe Google will Android-Verträge offenbar anpassen
  3. Google Android Studio 3.2 unterstützt Android 9 und App Bundles

Shine 3: Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort
Shine 3
Neuer Tolino-Reader bringt mehr Lesekomfort

Die Tolino-Allianz bringt das Nachfolgemodell des Shine 2 HD auf den Markt. Das Shine 3 erhält mehr Ausstattungsdetails aus der E-Book-Reader-Oberklasse. Vor allem beim Lesen macht sich das positiv bemerkbar.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. E-Book-Reader Update macht Tolino-Geräte unbrauchbar

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

    •  /