Abo
  • Services:

Auftragsfertiger: TSMC möchte bei der 10-nm-Technik Erster sein

Samsung hat bereits einen gezeigt, TSMC zieht nach: Der Auftragsfertiger demonstriert einen Wafer mit 10-nm-Testchips und plant, die Konkurrenz zu überholen. Schon 2016 soll es so weit sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Symbolbild eines Wafers
Symbolbild eines Wafers (Bild: TSMC)

TSMC hat auf der Design Automation Conference 2015 in San Francisco einen Wafer mit im 10-nm-FinFET-Verfahren hergestellten Testchips gezeigt. Damit ist der Auftragsfertiger einige Wochen später dran als Samsung: Die Koreaner hatten schon im Mai einen frühen Wafer-Prototyp öffentlich ausgestellt.

Stellenmarkt
  1. Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Künftig möchte hingegen TSMC Erster sein und kündigte an, Samsung bei der Fertigstellung des 10-nm-FinFET-Prozesses überholen zu wollen - der Auftragsfertiger plant mittlerweile die Serienfertigung für Ende 2016 statt für 2017, wenngleich TSMC mit kleinen Chips starten wird.

Hintergrund der 10-nm-Eile dürfte das 16-nm-FinFET-Verfahren sein: TSMC bietet als einziger Auftragsfertiger einen planaren 20-nm-Prozess an, der vor allem von Apple und Qualcomm genutzt wird; für 16nmFF wurden daher weniger Mittel investiert - Nvidias Pascal ist einer der wenigen bekannten Chips, die damit gefertigt werden. Die durch Apple-Aufträge erwirtschafteten mehrmaligen Rekordumsätze und -gewinne hat TSMC in die 10-nm-FinFET-Fertigung gesteckt, die nun recht zügig abgeschlossen werden soll. Die Vorserienproduktion ist für 2015 geplant, die Serienfertigung soll 2016 anlaufen.

Damit könnte TSMC Samsung zuvorkommen, das seine 14-nm-FinFET-Produktion (genauer LPE, Low Power Early) für die hauseigenen Exynos- und mehrere Apple-Chips nutzt. In den nächsten Monaten, sobald LPP (Low Power Plus) serienreif ist, dürfte sich AMD mit seinen Zen-basierten Prozessoren und der Arctic Islands genannten Grafikkartengeneration hinzugesellen. Folgerichtig hat Samsung hier Ressourcen investiert, scheint aber mit der 10-nm-FinFET-Technik ebenfalls gut voranzukommen.

Der letzte große Fertiger ist Intel, wenngleich bei modernen Prozessoren nur für eigene Chips. Der Skylake-Nachfolger Cannonlake soll im zweiten Halbjahr 2016 erscheinen, es ist daher davon auszugehen, dass Intel bis Frühjahr 2016 die 10-nm-FinFET-Fertigung zur Serienreife gebracht haben wird.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. 119,90€

QDOS 09. Jun 2015

Eben! Also konkurrieren sie schon mit Intel (z.B. Tesla vs. Xeon Phi, ARM-SOCs vs. Atoms...

photoliner 09. Jun 2015

Irgendwann geht es auch einfach nicht mehr kleiner. Ich bin sowieso ein wenig verwundert...


Folgen Sie uns
       


Smartphone-Kameras im Vergleich

Wir haben die Fotoqualität von sechs aktuellen Top-Smartphones verglichen.

Smartphone-Kameras im Vergleich Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998): El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau
Need for Speed 3 Hot Pursuit (1998)
El Nino, Polizeifunk und Lichtgewitter in Rot-Blau

Golem retro_ Electronic Arts ist berühmt und berüchtigt für jährliche Updates und Neuveröffentlichungen. Was der Publisher aber 1998 für digitale Raser auffuhr, ist in puncto Dramatik bei Verfolgungsjagden bis heute unerreicht.
Von Michael Wieczorek

  1. Playstation Classic im Test Sony schlampt, aber Rettung naht

Autonome Schiffe: Und abends geht der Kapitän nach Hause
Autonome Schiffe
Und abends geht der Kapitän nach Hause

Weite Reisen in ferne Länder, eine Braut in jedem Hafen: Klischees über die Seefahrt täuschen darüber hinweg, dass diese ein Knochenjob ist. Doch in wenigen Jahren werden Schiffe ohne Besatzung fahren, überwacht von Steuerleuten, die nach dem Dienst zur Familie zurückkehren. Daran arbeitet etwa Rolls Royce.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Elektromobilität San Francisco soll ein Brennstoffzellenschiff bekommen
  2. Yara Birkeland Autonome Schiffe sind eine neue Art von Transportsystem
  3. Power Pac Strom aus dem Container für Ozeanriesen

    •  /