Abo
  • Services:

Auftragsfertiger: TSMC legt dank Apple bei Umsatz und Gewinn kräftig zu

Im vierten Quartal 2016 konnte die TSMC wieder bessere Zahlen präsentieren als im Vorjahr. Erneut ist der Auftragsfertiger alleine für die Produktion der Chips eines iPhones zuständig, was sich bemerkbar macht.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein 300-mm-Wafer
Ein 300-mm-Wafer (Bild: TSMC)

Apple sei dank: Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hat ihre Ergebnisse für das vierte Quartal 2016 veröffentlicht (PDF) und bei Umsatz wie Gewinn zugelegt. Der weltgrößte Auftragsfertiger konnte 8,253 Milliarden US-Dollar (262,23 Milliarden New Taiwan Dollar) umsetzen und dabei 3,155 Milliarden US-Dollar (100,23 Milliarden New Taiwan Dollar) erwirtschaften.

Stellenmarkt
  1. Hays AG, Frankfurt
  2. diva-e Digital Value Excellence GmbH, München

Im Vorjahr waren es 6,24 Milliarden US-Dollar (203,52 Milliarden New Taiwan Dollar) und 2,23 Milliarden US-Dollar (72,84 Milliarden New Taiwan Dollar). Anders als noch 2015 ist die TSMC 2016 wieder der alleinige Auftragsfertiger der iPhone-Chips, da Apple dieses Mal keine SoCs bei Samsung geordert hat. Der A10 Fusion des iPhone 7 (Plus) wird im 16FF+-Verfahren von der Taiwan Semiconductor Manufacturing Company produziert.

  • Anteil der Sparten am Q4/16-Umsatz (Bild: TSMC)
  • Anteil der Sparten am 2016er-Umsatz (Bild: TSMC)
  • Anteil der Fertigungsprozesse am Q4/16-Umsatz (Bild: TSMC)
  • Anteil der Fertigungsprozesse am 2016er-Umsatz (Bild: TSMC)
Anteil der Fertigungsprozesse am Q4/16-Umsatz (Bild: TSMC)

16FF+ und 20 nm legen zu

Moderne Prozess-Nodes wie der gefragte 16FF+ und der seltener verwendete 20 nm bilden bei der TSMC mittlerweile den größten Umsatzfaktor, sie machten 33 Prozent im vierten Quartal und 28 Prozent im gesamten Jahr 2016 aus und haben damit die wie gehabt populäre, da ausgereifte sowie günstige 28-nm-Technik überholt (24 und 26 Prozent). Im kompletten Vorjahr machten 16FF+ und 20 nm nur 20 Prozent des Umsatzes aus, der Bereich hat also kräftig zugelegt.

Ein Blick auf die einzelnen Sparten zeigt, dass Communication - also unter anderem die Chips für Apple - verglichen mit dem Vorjahresquartal um +11 Prozent gewachsen ist. Das Computersegment steigerte sich ebenfalls leicht, wohingegen sich Consumer nahezu halbierte und Industrial etwas zurückging.

Für das erste Quartal 2017 erwartet die TSMC einen Umsatz von 236 bis 239 Milliarden New Taiwan Dollar.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Destiny 2 Digital Deluxe für 44,99€, AC Origins für 28,99€, ANNO 2205 Ultimate...
  2. 111€
  3. 88€
  4. (u. a. Logitech G Pro Gaming-Maus für 37€)

budweiser 12. Jan 2017

Chip? Deren Schrottnews und Clickbait lässt selbst die Bild neidisch werden.

ms (Golem.de) 12. Jan 2017

Apple bringt jedes Jahr ein iPhone, ergo zeigt sich das zyklisch in den TSMC-Zahlen.


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  2. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern
  3. Vor Anhörungen Zuckerberg nimmt alle Schuld auf sich

    •  /