Auftragsfertiger: Samsungs 5-nm-EUV-Produktion läuft

Zudem wurde die Kapazität für die 8-nm-Halbleiterfertigung erhöht, die Nvidia für die Ampere-Chips nutzen soll.

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Samsung Foundrys älteres 14LPE
Samsung Foundrys älteres 14LPE (Bild: Tech Insights)

Samsung Foundry hat bestätigt, dass die eigene 5-nm-EUV-Fertigung alias 5LPE im zweiten Quartal 2020 in die Serienproduktion übergegangen ist. Zuvor hatte es Berichte gegeben, wonach der Node verzögert sei - dem widersprachen die Südkoreaner. Im zweiten Halbjahr 2020 soll zudem der Ausstoß gesteigert werden.

Mit dem Wechsel von 7LPP (7 nm Low Power Plus) zu 5LPE (5 nm Low Power Early) sollen Chips um bis zu 20 Prozent schneller takten oder bis zu 10 Prozent sparsamer sein und um bis zu 20 Prozent kleiner ausfallen. Dabei gilt, dass 6LPP sowie 5LPE und 4LPE alle auf 7LPP basieren und abgeleitete sowie IP-kompatible Nodes mit extrem ultravioletter Strahlung (EUV) sind. Für 4LPE gibt Samsung Foundry an, dass das Verfahren wie geplant voranschreite. Für die zweite Generation, also 4LPP, werde eine Beschleunigung angestrebt.

Im Rahmen der Präsentation der Quartalszahlen sagte Samsung Foundry, das Rekordeinnahmen verbucht wurden. Als Grund nannte der Auftragsfertiger die Aufstockung von Chips bei diversen Partnern. In diesem Kontext ist interessant, dass in den Ausbau der Kapazitäten für 5LPE und 8LPP investiert wurde. Zu den angeblichen Kunden für 8LPP soll Nvidia gehören, da die Gaming-Ampere-GPUs wie der GA102 und der GA104 für die Geforce RTX 3000 auf dem 8LPP-Verfahren basieren sollen.

  • Standorte der bisherigen Fabs (Bild: Samsung Foundry)
  • Roadmap der Fertigungsprozesse (Bild: Samsung Foundry)
  • Aktuelle Nodes im Überblick (Bild: Samsung Foundry)
Aktuelle Nodes im Überblick (Bild: Samsung Foundry)

8LPP ist eine modifizierte Version von 10LPP, also einem klassischen DUV-Node mit Immersionslithografie. Der Prozess soll eine bis zu 10 Prozent geringere Leistungsaufnahme ermöglichen, aufgrund eines geringeren Metal-Pitch verringert sich zudem die Fläche um ebenfalls bis zu 10 Prozent. Wir erwarten die ersten Gaming-Grafikkarten mit Ampere-Architektur für September 2020, allerdings hat sich Nvidia bisher öffentlich nicht zu den Geforce RTX 3000 geäußert.

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