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Auftragsfertiger: Investor erwägt Verkauf von Globalfoundries

Der arabische Geldgeber hinter Globalfoundries, Mubadala aus Abhu Dhabi, soll sich in Verhandlungen über den Verkauf des Auftragsfertigers befinden. Zuletzt wurden im Werk in Dresden Hunderte Mitarbeiter entlassen. Sollte Globalfoundries veräußert werden, dürfte das insbesondere AMD treffen.

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Fab 1 in Dresden
Fab 1 in Dresden (Bild: Globalfoundries)

Einem Bericht von Bloomberg zufolge besteht die Möglichkeit, dass der Auftragsfertiger Globalfoundries verkauft wird. Die arabische Mubadala Development Company, eine staatliche Investorgesellschaft der Regierung in Abu Dhabi, soll sich in Gesprächen mit mehreren möglichen Käufern befinden. Der Wert von Globalfoundries werde auf 15 bis 20 Milliarden US-Dollar geschätzt, sagte eine mit den Verhandlungen vertraute Quelle. Auf Anfrage sagte ein Sprecher der Mubadala Development Company, Globalfoundries sei signifikant gewachsen und man wolle Kunden weiter den bestmöglichen Service bieten. Hintergrund des Verkaufs soll der Abschwung im Erdölmarkt sein, weswegen Abu Dhabi auch nach kurzfristigen Geldquellen suche.

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Gespräche über den anteiligen oder vollständigen Verkauf bestimmter Unternehmen sind nicht unüblich, eine finale Entscheidung habe die Mubadala Development Company im Falle von Globalfoundries noch nicht getroffen. Oft werden Verhandlungen abgebrochen, später wieder aufgenommen oder von vorne begonnen. Zudem hatte Globalfoundries zuletzt selbst Investitionen getätigt, unter anderem wurde IBMs Fertigungssparte für 1,5 Milliarden US-Dollar übernommen und es floss eine Viertelmilliarde US-Dollar in die Fab 1 in Dresden, dort soll nächstes Jahr der FDX22-Prozess starten. Ungeachtet dessen waren 800 Mitarbeiter entlassen worden, da die Personalkosten um 20 Prozent gesenkt werden sollen. Für die Fab 8 in Malta, New York, kooperiert der Auftragsfertiger mit Samsung und produziert Chips im 14LPP-Verfahren.

Sollte Globalfoundries verkauft werden, dürfte das auf das Unternehmen vergleichsweise wenig Auswirkungen haben, für Kunden wie AMD hingegen könnte es zu Verzögerungen bei geplanten Produkten kommen. Dazu zählen die für den Chipentwickler wichtigen CPUs auf Basis der Zen-Architektur und auch GPUs aus der Arctic-Islands-Familie wären wahrscheinlich betroffen.



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GutesMann 27. Nov 2015

Mal so ne Frage in die Runde aber wahrscheinlich kenne ich die Antwort: Oft werden tiefe...

menschmeier 27. Nov 2015

Sorry für die Korinthenkackerei, aber das Wort "überdenken" impliziert, dass über eine...

StefanRichter 27. Nov 2015

dann gibt es noch mehr "besorgte bürger" die gemeinsam "spaziergehen"...

Füchslein 27. Nov 2015

Der Hauptschalter wird bei jedem Verkauf ausgeschaltet. Der neue Investor muss dann erst...

Füchslein 27. Nov 2015

Da steht "Fab 8 in Dresden". Die steht aber laut Artikel in Malta (USA).


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