• IT-Karriere:
  • Services:

Auftragsfertiger: Intel zeigt 10-nm-Wafer und verliert Kunden

ARMs Cortex-A75 und die eigenen Cannon Lake: Intel hat zwei Wafer mit 10-nm-Chips präsentiert und erneut die technologische Führung propagiert. Daran scheinen aber nicht mehr alle bisherigen Foundry-Partner zu glauben.

Artikel veröffentlicht am ,
Stacy Smith mit 10-nm-Cannon-Lake-Wafer
Stacy Smith mit 10-nm-Cannon-Lake-Wafer (Bild: Intel)

Intel hat den Technology and Manufacturing Day in Peking genutzt, um einen Wafer mit Cannon-Lake-Chips zu zeigen, die im 10-nm-Verfahren gefertigt werden. Es sind Intels erste Prozessoren mit dieser Fertigung, von welcher der Hersteller sagt, sie sei der der Konkurrenz weit überlegen. Ein weiterer 10-nm-Wafer war mit Testchips in Form von ARMs Cortex-A75 mit über 3 GHz versehen. Einige Partner scheinen allerdings von Intels propagiertem Technikvorsprung nicht mehr überzeugt zu sein, denn einem Bericht von Semi-Accurate zufolge haben sich mehrere von Intel als Auftragsfertiger abgewendet.

  • Gus Yeung, ARMs Vice President  of Technology, mit Cortex-A75-Wafer (Foto: Intel)
  • Stacy Smith, Intels President of Manufacturing, mit Cannon-Lake-Wafer (Foto: Intel)
Stacy Smith, Intels President of Manufacturing, mit Cannon-Lake-Wafer (Foto: Intel)
Stellenmarkt
  1. Porsche Deutschland GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Bechtle Onsite Services GmbH, München

Neue Informationen verglichen mit dem Technology and Manufacturing Day in San Francisco im März 2017 hatte Intel nur wenige: Die Altera-Tochter durfte Falcon Mesa präsentieren, das ist der Codename für die nächsten FPGA (Field Programmable Gate Array), welche auf die Stratix-10-Modelle folgen. Der Chip wird im 10-nm-Verfahren gefertigt und nutzt HBM-Stapelspeicher via EMIB (Embedded Multi Die Interconnect Bridge) und PCIe 4.0 mit 16 Lanes. Falcon Mesa ist unter anderem für Data Center und für 5G gedacht.

10GP und 10HPM für Partner

Zu den Kunden von Intels Foundry-Programm gehören bisherigen Ankündigungen zufolge unter anderem Archronix, Cisco, LG, Netronome, Panasonic, Spreadtrum und Tabula. Im Sommer 2014 hatte Intel noch gesagt (PDF), dass ab 2015 die ersten frühen 10-nm-Chips von Partnern vom Band laufen sollen - nun dauert es bis Ende 2017, bis bei Intel selbst die eigenen Prozessoren mit diesem Node in die Serienfertigung gehen.

Zu den verfügbaren Verfahren gehören 22FFL (22 nm FinFet Low Power) für Mobile-Chips und für das Internet der Dinge sowie 14FF++ (mehrfach optimiertes 14 nm FinFet) plus 10GP (10 nm FinFet General Purpose) und 10HPM (10 nm FinFet High Performance Mobile) für unterschiedliche Chips.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 5,99€
  2. 11,99€
  3. 52,99€
  4. 4,99€

ELKINATOR 20. Sep 2017

Es gibt kein früheres angebot von Intel, die haben ihre Fabs erst vor Kurzem für andere...

LSBorg 20. Sep 2017

Ich habe auf den Anfangsbeitrag nur einen genauso qualifizierten Beitrag geschrieben. ^^


Folgen Sie uns
       


Star Wars Jedi Fallen Order angespielt

In Star Wars Jedi Fallen Order kämpft der Spieler als junger Jedi-Ritter gegen das schier übermächtige Imperium.

Star Wars Jedi Fallen Order angespielt Video aufrufen
Mitsubishi: Satelliten setzen das Auto in die Spur
Mitsubishi
Satelliten setzen das Auto in die Spur

Mitsubishi Electric arbeitet am autonomen Fahren. Dafür betreibt der japanische Mischkonzern einigen Aufwand: Er baut einen eigenen Kartendienst sowie eine eigene Satellitenkonstellation auf.
Ein Bericht von Dirk Kunde


    Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
    Staupilot
    Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

    Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

    1. San José Bosch und Daimler starten autonomen Taxidienst
    2. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
    3. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte

    Galaxy Fold im Test: Falt-Smartphone mit falschem Format
    Galaxy Fold im Test
    Falt-Smartphone mit falschem Format

    Samsung hat bei seinem faltbaren Smartphone nicht nur mit der Technik, sondern auch mit einem misslungenen Marktstart auf sich aufmerksam gemacht. Die zweite Version ist deutlich besser geglückt und aufregend in ihrer Neuartigkeit. Nur: Wozu braucht man das Gerät?
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Faltbares Smartphone Samsung verkauft eine Million Galaxy Fold
    2. Samsung Galaxy Fold übersteht weniger Faltvorgänge als behauptet

      •  /