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Auftragsfertiger: Globalfoundries' 7LP-Technik startet Anfang 2018

LP steht für Leading Performance: Globalfoundries hat angekündigt, dass sein neues 7LP-Herstellungsverfahren ab dem ersten Halbjahr 2018 als Risk Production bereitsteht; die Serienfertigung folgt im zweiten Halbjahr. Einer der Hauptkunden ist AMD.

Artikel veröffentlicht am ,
7LP
7LP (Bild: Globalfoundries)

Der Auftragsfertiger Globalfoundries hat sich zum Fortschritt des 7LP (Leading Performance) genannten Prozesses für Mikrochips geäußert. Für das 7-nm-FinFET-Verfahren steht das Design Kit für Partner mittlerweile bereit, es können also CPUs, GPUs oder SoCs damit umgesetzt werden. Die Risk Production für Kunden, die gegen Aufpreis früh Produkte veröffentlichen möchten, soll im ersten Halbjahr 2018 anlaufen. Die Serienfertigung mit höherer Chipausbeute (Yield) und besseren Preisen soll im zweiten Halbjahr starten.

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Anders als bei der 14-nm-Generation, deren LPP-Ableger (Low Power Plus) von Samsung lizenziert wurde, ist 7LP eine Eigenentwicklung von Globalfoundries. Der Bulk-Prozess soll verglichen mit 14LPP bei gleichem Takt eine um 60 Prozent geringere Leistungsaufnahme ermöglichen oder die Geschwindigkeit um 40 Prozent steigern, ohne den Energiebedarf zu erhöhen. Da obendrein die Chips um über 50 Prozent schrumpfen, sollen auf 7LP basierende Designs trotz höherer Kosten um 30 Prozent günstiger ausfallen. Laut Globalfoundries sind bis zu 17 Metal-Layer möglich, die aber kaum ein Kunde nutzen dürfte.

Auf Wunsch auch mit EUV-Belichtung

Grundsätzlich soll bei 7LP noch die klassische Immersionslithographie verwendet werden. Globalfoundries erwähnt aber, dass das Fertigungsverfahren grundsätzlich auch EUV, also extreme ultraviolette Strahlung, unterstützt. Die Herstellung von Chips mit 7LP erfolgt in der Fab 8 bei Malta im Saratoga County im US-Bundesstaat New York, die daher umgerüstet wird.

Einer der Partner für den Prozess ist AMD, das bei Globalfoundries kommende CPUs mit Zen-2- und Zen-3-Architektur sowie GPUs mit Navi- und Next-Gen-Technik fertigen lassen will. Darunter fällt etwa Starship, ein 48-Kern-Prozessor, der auf Naples alias Epyc mit 32 Kernen folgt.



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schotte 15. Jun 2017

Läuft sowas auch irgendwann in Dresden, oder ist Europa endgültig aus dem...


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