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Auftragsfertiger: Foxconn will E-Auto-Zulieferer werden

Foxconn will Bauteile für Elektroautos produzieren und durch die Diversifizierung seine Abhängigkeit zu Apple reduzieren.

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Die neue E-Auto-Plattform von Foxconn
Die neue E-Auto-Plattform von Foxconn (Bild: Foxconn)

Für Foxconn brechen neue Zeiten an: Der taiwanische Auftragsfertiger will ins E-Auto-Geschäft einsteigen und es in der Zeitspanne von 2025 bis 2027 schaffen, dass in jedem zehnten Elektroauto weltweit Bauteile oder Dienstleistungen des Konzerns stecken. Foxconn hat dafür eine eigene, modulare Elektrofahrzeug-Plattform vorgestellt, die es erlaubt, diverse Fahrzeuggrößen zu bauen, angefangen bei Mittelklassefahrzeugen bis hin zu kleineren Nutzfahrzeugen. Der Akku ist in einen Sandwichboden eingebaut und struktureller Bestandteil des Fahrzeugs. Die Plattform erlaubt den Einbau von ein oder zwei Motoren.

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Ganz neu ist der Automobilsektor für Foxconn nicht. Schon im Januar 2020 wurde mit Fiat Chrysler Automobiles ein Joint Venture gegründet, das auch den Bau von Elektroautos in China beinhaltet. Das asiatische Land ist derzeit der größte Markt für Elektroautos. Derzeit ist Apple Foxconns wichtigster Kunde. Neue Geschäftsfelder könnten helfen, diese Abhängigkeit für das Unternehmen zu reduzieren.

Foxconn-Chef Liu Young-way hatte schon im Juni 2019 angekündigt, dass sich das Unternehmen auf drei neue Bereiche fokussieren wird, die mehr Wachstum bringen sollen als die Smartphone-Sparte. Das sind zum einen Elektroautos, zum anderen digitale Medizintechnik und Roboter.

Zudem sagte der Akkuhersteller LG Chem der Nachrichtenagentur Reuters, dass das Unternehmen mit Autoherstellern Joint Ventures zur Produktion von Traktionsakkus für Elektroautos plant. Mit General Motors und Geely gibt es solche Neugründungen schon.

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