Aufsteckkamera Dxo One im Test: Ein Klick macht das iPhone zur echten Kamera

Smartphone-Kameras haben den Vorteil, dass man sie immer dabeihat, eignen sich für ernsthafte Fotografie allerdings nur mit Abstrichen bei Schärfe und Rauschverhalten. Dxo bietet als Alternative die ansteckbare Kamera Dxo One an - die für iPhone-Fotografie ein echter Gewinn ist.

Artikel von veröffentlicht am
Die Ansteckkamera Dxo One an einem iPhone 6 Plus
Die Ansteckkamera Dxo One an einem iPhone 6 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer ein Smartphone besitzt, hat immer eine Schnappschusskamera dabei. Bei aktuellen Topgeräten ist die Qualität mittlerweile so hoch, dass sich die geschossenen Fotos auch für Ausdrucke oder die digitale Weiterverarbeitung eignen. Einige nehmen sogar Bilder im verlustfreien RAW-Format auf - aufgrund kleiner Bildsensoren und vergleichsweise winziger Optiken können die Bilder aber trotzdem nicht mit denen einer DSLR mithalten.

Auch die aktuellen iPhones sind für ihre guten Fotos bekannt, leiden aber unter den gleichen Problemen - was man bei Ausschnittsvergrößerungen schnell sieht. Apple ist zumindest das Problem der geringen Auflösung beim neuen iPhone 6S und iPhone 6S Plus angegangen - hier haben die Kameras jetzt 12 Megapixel. Auch dies reicht aber nicht für Fotos mit der Qualität einer Mittelklasse-DSLR. Der kleine Sensor führt bei derartig kleinen Bildsensoren sowohl zu stärkerem Bildrauschen bei weniger guten Lichtbedingungen als auch zu wenig Spielraum bei der Gestaltung eines unscharfen Hintergrundes.

  • Eine mit dem iPhone 6 Plus gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rohaufnahme der Dxo One (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dieselbe Aufnahme, mit Lightroom bearbeitet (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone 6 Plus gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Aufnahme, von der Dxo One gemacht; die Hintergrundunschärfe ist besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich ein unbearbeitetes RAW der Canon 5d Mark III. Deutlich zu erkennen: Die Hintergrundunschärfe ist nochmals besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone 6 Plus gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Aufnahme, mit der Dxo One gemacht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich ein unbearbeitetes RAW der Canon 5d Mark III (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit der Dxo One gemachte Bild ist weitaus weniger verrauscht und hat dank der sechsblättrigen Blende Sterne bei den Lichtquellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein stark vergrößerter Ausschnitt eines Dxo-One-RAWs, in sehr dunkler Umgebung mit Langzeitbelichtung aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt aus einem im Super-RAW-Format aufgenommenen Foto; die Artefakte sind merklich geringer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Ansteckkamera Dxo One (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über den Lightning-Adapter wird die Dxo One mit einem iPhone verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der OLED-Bildschirm auf der Rückseite zeigt Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Auslöser der Dxo One (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Objektiv der Dxo One hat eine maximale Blendenöffnung von f/1.8. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit der Dxo One verbundenes iPhone 6 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verbindung beider Geräte sollte nicht zu sehr belastet werden - beim iPhone 6 ist sie stabiler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ansteckkamera Dxo One mit angeschlossenem iPhone 6 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ansteckkamera Dxo One mit angeschlossenem iPhone 6 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die Ansteckkamera Dxo One (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Hersteller Dxo bietet iPhone- und iPad-Nutzern jetzt die Möglichkeit, diese technischen Schranken zu überwinden und qualitativ hochwertige Fotos machen zu können: Die Ansteckkamera Dxo One wird über den Lightning-Anschluss mit dem Smartphone oder Tablet verbunden, wodurch sich Fotos mit 20,2 Megapixeln im RAW-Format aufnehmen und direkt auf das iPhone spielen lassen. Golem.de hat sie ausgiebig getestet und die Bildqualität mit der des iPhones und einer DSLR verglichen - mit eindeutigen Ergebnissen.

Dxo wirbt damit, dass iPhone-Besitzer mit der Ansteckkamera Bilder in DSLR-Qualität machen könnten. Dass die Bilder mutmaßlich besser als die der in den aktuellen iPhones eingebauten Kameras sind, deutet ein Blick auf die technischen Spezifikationen der Dxo One bereits an: Der BSI-Sensor der Kamera ist 1 Zoll groß. Das verglichen mit Smartphone-Linsen merklich größere Objektiv hat eine Brennweite von 11,9 mm, umgerechnet auf das Kleinbildformat entspricht das 32 mm. Mit einer Anfangsblende von f/1.8 ist das Objektiv sehr lichtempfindlich. Damit sollten sich auch in dunklen Umgebungen Fotos mit geringerem Rauschen als mit der iPhone-Kamera aufnehmen lassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Hintergrundunschärfe mit gleichmäßigem Bokeh 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6. 6
  7.  


Kralle 18. Sep 2015

Du hast Recht mit dem Filter, musst aber zugeben, dass das wirklich schon sehr speziell...

Bill Carson 17. Sep 2015

Ja, solche Leute kenne ich auch aus dem Studium (und diversen Fotoforen). Technik ist...

Bill Carson 17. Sep 2015

Das, und dazu kommt die Bedienung über die Drehräder und letztlich auch das Aussehen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Ron Gilbert
Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community

"Die Leute sind gemein": Ron Gilbert, Chefentwickler von Return to Monkey Island, reagiert auf Kritik am Grafikstil des Adventures.

Ron Gilbert: Chefentwickler von Monkey Island sauer auf Community
Artikel
  1. Rufus Beta 3.19: Installationstool umgeht Onlinekontozwang von Windows 11
    Rufus Beta 3.19
    Installationstool umgeht Onlinekontozwang von Windows 11

    Windows 11 ohne Microsoft-Konto installieren: In der Beta 3.19 von Rufus ist das wieder möglich. Das Tool kann auch andere Sperren umgehen.

  2. US-Streaming: Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat
    US-Streaming
    Immer mehr Netflix-Abonnenten kündigen nach einem Monat

    Netflix hat zunehmend Probleme, neue Abonnenten zu halten. Der Anteil an Neukunden, die nach einem Monat wieder kündigen, steigt.

  3. Specter 1: Futuristisches S-Pedelec hat Vollcarbonrahmen und Doppelakku
    Specter 1
    Futuristisches S-Pedelec hat Vollcarbonrahmen und Doppelakku

    Das Specter 1 ist ein S-Pedelec, das bis zu 45 km/h fährt, aus einem Vollcarbonrahmen besteht und über einen 700-Watt-Motor verfügt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gigabyte RX 6800 679€ • Samsung SSD 2TB (PS5-komp.) 249,90€ • MindStar (Zotac RTX 3090 1.399€) • Nanoleaf günstiger • Alternate (TeamGroup DDR4-3600 16GB 49,99€, Be Quiet Silent Tower 159,90€) • iPhone SE (2022) günstig wie nie: 481,41€ • Switch OLED günstig wie nie: 333€ [Werbung]
    •  /