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Verfügbarkeit und Fazit

Die Aufsteckkamera Dxo One wird bereits in den USA verkauft, nach Deutschland soll sie im Oktober 2015 kommen. Geplant ist ein Verkauf sowohl über die Internetseite des Herstellers als auch über den Fachhandel. Der Preis liegt bei 600 Euro. Für eine kurze Zeit nach Verkaufsstart sollen Käufer die Lizenzen der Bearbeitungsprogramme Opticspro und Filmpack kostenlos erhalten. Regulär kosten die Anwendungen 200 und 130 Euro.

  • Eine mit dem iPhone 6 Plus gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Rohaufnahme der Dxo One (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Dieselbe Aufnahme, mit Lightroom bearbeitet (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone 6 Plus gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Aufnahme, von der Dxo One gemacht; die Hintergrundunschärfe ist besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich ein unbearbeitetes RAW der Canon 5d Mark III. Deutlich zu erkennen: Die Hintergrundunschärfe ist nochmals besser. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone 6 Plus gemachte Aufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die gleiche Aufnahme, mit der Dxo One gemacht (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich ein unbearbeitetes RAW der Canon 5d Mark III (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine mit dem iPhone gemachte Nachtaufnahme (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das mit der Dxo One gemachte Bild ist weitaus weniger verrauscht und hat dank der sechsblättrigen Blende Sterne bei den Lichtquellen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein stark vergrößerter Ausschnitt eines Dxo-One-RAWs, in sehr dunkler Umgebung mit Langzeitbelichtung aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der gleiche Ausschnitt aus einem im Super-RAW-Format aufgenommenen Foto; die Artefakte sind merklich geringer. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Die Ansteckkamera Dxo One (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über den Lightning-Adapter wird die Dxo One mit einem iPhone verbunden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der OLED-Bildschirm auf der Rückseite zeigt Informationen an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Auslöser der Dxo One (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Objektiv der Dxo One hat eine maximale Blendenöffnung von f/1.8. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein mit der Dxo One verbundenes iPhone 6 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Verbindung beider Geräte sollte nicht zu sehr belastet werden - beim iPhone 6 ist sie stabiler. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ansteckkamera Dxo One mit angeschlossenem iPhone 6 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Ansteckkamera Dxo One mit angeschlossenem iPhone 6 Plus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Objektiv der Dxo One hat eine maximale Blendenöffnung von f/1.8. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Die Kamera ist offiziell mit den iPhones 5, 5S, 5C, 6 und 6 Plus kompatibel - die neuen iPhones 6S und 6S Plus werden sicherlich auch unterstützt werden. Bei den Tablets kann die Ansteckkamera mit den iPads Air, Air 2, Mini 2, Mini 3 und dem iPad der vierten Generation genutzt werden. Voraussetzung bei allen Geräten ist iOS in der Version 8 oder höher.

Fazit

Dxo ist mit der One eine kompakte und leistungsstarke Kamera gelungen, die einen tatsächlichen Qualitätsgewinn für iPhone-Fotos darstellt. Sie ist in allen Belangen der im iPhone eingebauten Kamera überlegen - fairerweise muss man allerdings sagen, dass dank der technischen Spezifikationen der Dxo One auch ein Galaxy S6 qualitativ nicht mit der Ansteckkamera mithalten kann.

Die Bilder der Dxo One kommen überraschend nah an die Qualität einer 5D Mark III von Canon heran - ohne die Profikamera einholen zu können. Canons Kamera ist aufgrund des größeren Sensors und der besseren Optik letztlich nicht zu übertreffen: Die Hintergrundunschärfe ist schöner, das Bildrauschen geringer. Die Kamera des im Test verwendeten iPhone 6 Plus hingegen macht bezüglich Auflösung und Detailreichtum merklich schlechtere Aufnahmen als die Dxo One, hat dafür aber Funktionen wie Serienbildaufnahmen und eine HDR-Funktion.

Wenn es schnell gehen muss, bekommt der Nutzer in Situationen mit starken Dynamikunterschieden damit erst einmal bessere Bilder als mit der Dxo One, deren Bilder hier eine Nachbearbeitung erfordern - eben wie bei der 5D Mark III auch. Das bearbeitete finale Bild der Dxo One hingegen ist ohne Zweifel weitaus besser. Überrascht hat uns der Super-RAW-Modus, der tatsächlich besonders bei Aufnahmen in schwierigen dunklen Lichtsituationen ein saubereres Bild als der normale RAW-Modus liefert.

Anders als etwa die separate Smartphone-Kamera von Sony verbindet sich die Dxo One direkt per Lightning-Anschluss mit dem iPhone. Das führt zum einen zu einer hohen Datenübertragungsrate, zum anderen zu einer angenehmen Art der Benutzung: Das iPhone fungiert als schwenkbares Display. Nachteil dieses Aufbaus ist, dass anders als bei der Sony-Kamera das iPhone und die Dxo One nicht an verschiedenen Orten aufgebaut werden können - ohne die Steckverbindung wird das Sucherbild nicht auf das iPhone übertragen.

Kritikpunkte sind für uns der fehlende optische Zoom und ein fehlender Stativanschluss. Die Dxo lässt sich auch ohne Anschluss an ein iPhone verwenden, was sie als unauffällige Kamera für einen zusätzlichen Blickwinkel bei Filmaufnahmen prädestinieren würde, wenn wir sie ohne Hilfsmittel auf ein Stativ schrauben könnten.

Die gute Bildqualität, die robuste Verarbeitung und die schnelle Kommunikation zwischen Kamera und iPhone machen die Dxo One zu einem idealen Zusatzgerät für ernsthafte Fotografen, die ein iPhone besitzen. Leider ist die Ansteckkamera zumindest zum Verkaufsstart noch sehr teuer: Bei einem Preis von 600 Euro könnte sich der eine oder andere Interessent mit dem Kauf schwertun.

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Kralle 18. Sep 2015

Du hast Recht mit dem Filter, musst aber zugeben, dass das wirklich schon sehr speziell...

Bill Carson 17. Sep 2015

Ja, solche Leute kenne ich auch aus dem Studium (und diversen Fotoforen). Technik ist...

Bill Carson 17. Sep 2015

Das, und dazu kommt die Bedienung über die Drehräder und letztlich auch das Aussehen...

Anonymer Nutzer 16. Sep 2015

Spätestens wenn da mal ordentlich die Sonne drauf ballert wird man hoffentlich verstehen...


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