Schnelle Verbindung mit dem iPhone
Gestartet wird die Dxo One, indem die Schutzklappe vor dem Objektiv heruntergezogen wird. Dann ist die Kamera sofort betriebsbereit und kann auch ohne Verbindung mit dem iPhone verwendet werden. Über einen kleinen OLED-Screen auf der Rückseite kann der Nutzer zwischen Foto- und Videomodus umschalten; zudem werden Informationen wie der Akkustand, der Bildaufzeichnungsmodus und der verbleibende Speicherplatz angezeigt. Unterhalb des Displays befindet sich eine Klappe, hinter der der Steckplatz für die Micro-SD-Karte und ein Micro-USB-Anschluss verborgen sind. Über diesen wird die Kamera aufgeladen, auch Bilder lassen sich über ein USB-Kabel auf einen PC übertragen.
Einstellungen vornehmen kann der Nutzer an der Kamera selbst nicht, auch Bilder lassen sich nicht auf dem kleinen Display betrachten. Das alles geht erst, wenn die Kamera mit dem iPhone verbunden ist. Dafür muss der Lightning-Connector ausgeklappt werden, wofür die Schutzklappe noch ein Stück weiter bewegt werden muss. Praktischerweise integriert Dxo die Anleitung der Kamera direkt in die Verpackung, das Gerät ist also schnell in Betrieb genommen. Ist der Connector ausgeklappt, muss die Dxo One nur noch an das iPhone gesteckt werden. Die Verbindung ist stabil; wird allerdings ein iPhone 6 Plus verwendet, sollten Nutzer die Konstruktion nicht nur an der Ansteckkamera festhalten. Ausgeschaltet wird die Kamera, indem die Schutzklappe wieder geschlossen wird; der Verbindungsstecker kann wieder eingeklappt werden, wenn die Klappe erneut nach unten gezogen wird.
Dxo-App startet bei Verbindung mit der Kamera
Wird die Kamera zum ersten Mal mit einem iPhone verbunden, wird der Nutzer aufgefordert, sich die Dxo-One-App im Appstore herunterzuladen. Über diese lässt sich die Kamera steuern - die normale Kamera-App von iOS erkennt die Ansteckkamera nicht. Ist die App installiert, öffnet sie sich fortan immer dann, wenn die Kamera angeschlossen wird. Das dauert bei uns ungefähr zwei Sekunden und funktioniert nur, wenn das iPhone angeschaltet und entsperrt ist - im Standby-Modus passiert nichts. Das ist schade, würde der Start der App inklusive Aufwecken des iPhones den Aufnahmevorgang doch sehr beschleunigen. Die Kamera kann auch andersherum eingesteckt werden, um Selbstporträts zu machen.
Die Kamera-App der Dxo One ist standardmäßig auf Automatik eingestellt. Wie andere Kameras stellt die Dxo One hier alle Optionen selbst ein, der Nutzer kann lediglich eine Belichtungskorrektur in Drittelschritten vornehmen sowie den Blitz oder den Selbstauslöser hinzuschalten. Als Blitz wird das LED-Licht des angeschlossenen iPhones verwendet. Fokussiert wird die Kamera entweder über einen Fingertipp auf dem Display des angeschlossenen iPhones oder mit Hilfe des Auslöseknopfes. Drücken wir ihn halb durch, fokussiert die Kamera, ein weiterer Druck löst die Aufnahme aus.
Automatik, Szenenmodi und halbautomatische Modi
Neben dem Automatikmodus stehen noch vier Szenenmodi zur Verfügung: eine Sportautomatik, ein Porträtmodus, ein Landschaftsmodus und ein Nachtmodus. Ambitioniertere Fotografen - und für diese ist die Dxo One ja durchaus gedacht - dürften die Programmautomatik, die halbautomatischen Modi und den manuellen Modus am interessantesten finden. Die verschiedenen Modi sind direkt über eine Schaltfläche der Kamera-App erreichbar.
Die Funktionsweise der Automatiken entspricht der herkömmlicher Kameras: Die Programmautomatik arbeitet von der Belichtung ähnlich wie die Vollautomatik, die ermittelten Zeitblendenkombinationen können aber geshiftet werden - wie es Nutzer auch von Spiegelreflexkameras gewohnt sind. Zusätzlich stehen neben der Belichtungskorrektur zahlreiche weitere Optionen bereit: Nutzer können am linken Rand der Kamera-App den ISO-Wert, die Art der Belichtungsmessung, den Fokusmodus und den Weißabgleich einstellen.
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Du hast Recht mit dem Filter, musst aber zugeben, dass das wirklich schon sehr speziell...
Ja, solche Leute kenne ich auch aus dem Studium (und diversen Fotoforen). Technik ist...
Das, und dazu kommt die Bedienung über die Drehräder und letztlich auch das Aussehen...
kwt