Super-RAW-Format für rauschfreie Aufnahmen
Neben dem RAW-Format bietet Dxo bei seiner Ansteckkamera auch ein Super-RAW-Format an. Hier werden vier RAW-Aufnahmen zu einer einzigen verarbeitet, die besonders rauscharm sein soll. Da die Super-RAW-Aufnahmen jeweils über 160 MByte groß sind, werden sie nur auf der Speicherkarte gesichert - ein daraus gerendertes JPG wird nicht auf das iPhone überspielt.
Mit einer Aufnahme in unserem spärlich beleuchteten Serverraum haben wir den Qualitätsunterschied zwischen RAW- und Super-RAW-Aufnahmen gesucht - und tatsächlich gefunden. Bei starker Vergrößerung sind insbesondere dunkle Bereiche beim normalen RAW merklich verrauschter. Bei Aufnahmen in derartigen Low-Light-Konditionen kann das Super-RAW-Format also wirklich eine qualitative Verbesserung bieten.
Super-RAW-Bilder nur mit spezieller Software zu bearbeiten
Der Preis dafür ist ein leichter Schärfeverlust in feinen Strukturen und der Umstand, dass der Nutzer für die Bearbeitung dieser Dxo-Dateien auf das Programm Dxo Opticspro zurückgreifen muss, das regulär 200 Euro kostet. Zum Verkaufsstart erhalten Nutzer die Anwendung für einen nicht näher genannten Zeitraum kostenlos. Lightroom-Nutzer können in Opticspro geöffnete Super-RAW-Fotos direkt in Lightroom weiterverarbeiten, für Mac-User wird es ein Plugin für die Fotos-Anwendung geben.
Einen optischen Zoom hat die Dxo One nicht. Möchten wir einen Bildausschnitt bei der Aufnahme vergrößern, können wir lediglich einen digitalen Zoom einsetzen. Zwar hat die Auflösung der Ansteckkamera durchaus genügend Reserven, um digital vergrößern zu können, ein Verlust der Bildqualität ist aber zu beobachten - egal in welchem Aufnahmeformat.
Dxo schlägt sich gut im Vergleich mit Canon 5D Mark III
Wohlwissend, dass die Dxo trotz der Angaben des Herstellers nicht mit dem Sensor und der Optik einer professionellen DSLR mithalten kann, haben wir deren Fotos auch mit denen einer Canon 5D Mark III mit 24-105 mm 1:4.0 L-Objektiv verglichen. Dabei schafft es die Dxo One durchaus, nahe an die Qualität der Canon heranzukommen - auch wenn es natürlich immer noch starke Unterschiede bei der Hintergrundunschärfe und dem Rauschverhalten gibt. Die 5D Mark III erzeugt mit der von uns genutzten Optik einen weitaus schöneren Hintergrund. Uns hat die Qualität der Dxo-Aufnahmen im direkten Vergleich dennoch gefallen und durchaus überrascht.
Die Bildqualität der Dxo One überzeugt also - aber wie sieht es mit der Bedienung aus? Die Aufsteckkamera passt problemlos in die Innenfläche einer normal großen Hand, mit einer Größe von 66,8 x 46,8 x 23,9 mm und einem Gewicht von 110 Gramm lässt sie sich bequem in der Jackentasche verstauen. Das Objektiv mit sechs Linsenelementen ragt um ungefähr 2,2 mm aus dem Gehäuse hervor.
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Du hast Recht mit dem Filter, musst aber zugeben, dass das wirklich schon sehr speziell...
Ja, solche Leute kenne ich auch aus dem Studium (und diversen Fotoforen). Technik ist...
Das, und dazu kommt die Bedienung über die Drehräder und letztlich auch das Aussehen...
kwt