Aufspaltung: Yahoo findet erste Kaufinteressenten

Yahoo Mail, Yahoo News und Flickr sind für mehrere Bieter von Interesse. Der Verwaltungsrat von Yahoo hat erste mögliche Käufer gefunden. Marissa Mayer hat den Turnaround nicht geschafft.

Artikel veröffentlicht am ,
Yahoo-Chefin Marissa Mayer
Yahoo-Chefin Marissa Mayer (Bild: Andrew Kell/Reuters)

Yahoo hat erste Interessenten für sein Kerngeschäft gefunden. Wie das Wall Street Journal und die britische Financial Times berichten, sollen AOL-Eigner Verizon Communications und Barry Dillers IAC/Interactive ein Angebot prüfen. News Corp soll Interesse an Teilen von Yahoo haben.

Stellenmarkt
  1. Application Manager Product Lifecycle Management (m/w/d)
    Birkenstock Group B.V. & Co. KG, Köln
  2. Softwareentwickler (m/w/d) Robotik
    J. Schmalz GmbH, Glatten
Detailsuche

Auch der Finanzinvestor TPG Capital soll eine Übernahme geprüft haben. Yahoo hat die Berichte nicht kommentiert. Laut Wall Street Journal ist es auch noch möglich, dass es nicht zu einem Verkauf des Kerngeschäfts komme.

Yahoo Mail und Yahoo News sind laut Comscore zusammen die drittgrößten Websites in den USA mit 210 Millionen Besuchern im Oktober 2015. Die beiden Websites liegen nur hinter Google und Facebook. Yahoo besitzt auch Medienwebsites, die Fotoplattform Flickr und das im Mai 2013 für 1,1 Milliarden US-Dollar übernommene Blogging-Tool Tumblr.

Unternehmenschefin Marissa Mayer hat das Vertrauen der Eigner offenbar verloren. Die New York Times nennt ihre Führung bei Yahoo "langweilig".

Was ist Yahoo noch wert

Golem Akademie
  1. Einführung in Unity: virtueller Ein-Tages-Workshop
    17. Februar 2022, Virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Der Cantor-Fitzgerald-Analyst Youssef Squali hatte Yahoos Kerngeschäft mit 3,9 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Brian Wieser, Analyst bei der Pivotal Research Group, errechnete einen Wert von 1,9 Milliarden US-Dollar. Yahoo verfügt zusätzlich über Geldreserven und kurzfristig verfügbare Investitionen von 5,9 Milliarden US-Dollar, die nicht in die Schätzungen einbezogen wurden. Andere Analysten bewerteten nur die Beteiligungen von Yahoo und gaben das Kerngeschäft mit 0 US-Dollar an.

Der größte Teil des Börsenwertes von Yahoo in Höhe von 31 Milliarden US-Dollar besteht aus Beteiligungen in Asien, an Alibaba und Yahoo Japan. Die 15 Prozent an dem chinesischen Internetkonzern Alibaba haben einen Wert von rund 32 Milliarden US-Dollar, Yahoo Japan ist 5,9 Milliarden US-Dollar wert.

Am Mittwoch gab es unbestätigte Medienberichte, denen zufolge der Verwaltungsrat von Yahoo plant, das Unternehmen zu verkaufen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


elf 03. Dez 2015

Hä? Kannst du mal bitte die Scheuklappen wegnehmen? https://www.golem.de/specials/yahoo/

Anonymer Nutzer 03. Dez 2015

Flickr war bisher immer fair - vor allem in Bezug auf Rechte. (Kein Griff nach...

Cok3.Zer0 03. Dez 2015

Tumblr und Flickr passen gut. Vlt. kann man eine Art Chat und Video(gruppen)chat...

Cok3.Zer0 03. Dez 2015

Wo ist denn nun das Problem? Sie sind zweitklassig; das heißt aber nicht, dass sie...

tonictrinker 03. Dez 2015

Warum fragt man nicht mal einen "Analysten" aus Bangladesch, wieviel ihm Yahoo wert ist?



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Corona-Warn-App
Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung

Die digitalen Tools zur Pandemiebekämpfung wie die Corona-Warn-App sind nicht billig. Gerade deshalb sollten sie sinnvoll und effektiv genutzt werden.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

Corona-Warn-App: Hohe Kosten, halbherzige Umsetzung
Artikel
  1. Probefahrt mit BMW-Roller CE 04: Beam me up, BMW
    Probefahrt mit BMW-Roller CE 04
    Beam me up, BMW

    Mit futuristischem Design und elektrischem Antrieb hat BMW ein völlig neues Fahrzeug für den urbanen Bereich entwickelt.
    Ein Bericht von Peter Ilg

  2. Mike Ybarra: So will Blizzard das Betriebsklima retten
    Mike Ybarra
    So will Blizzard das Betriebsklima retten

    Kein Mobbing, keine Diskriminierung - und wieder mehr Inhalte für die Kundschaft: Blizzard-Chef Mike Ybarra stellt seine Pläne vor.

  3. Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
    Microsoft
    Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

    Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3070 989€ • The A500 Mini Retro-Konsole mit 25 Amiga-Spielen vorbestellbar 189,90€ • RX 6800 16GB 1.129€ • Intel Core i9 3.7 459,50€ Ghz • WD Black 1TB inkl. Kühlkörper PS5-kompatibel 189,99€ • Switch: 3 für 2 Aktion • RX 6700 12GB 869€ • MindStar (u.a. 1TB SSD 69€) [Werbung]
    •  /