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Aufsichtsrat: "Apple-Chef Tim Cook soll schneller Innovationen liefern"

Der Apple-Aufsichtsrat fragt sich, was denn die "erstaunlichen neuen Produkte" sein werden, die Apple seit langem verspricht. Er macht sich laut einem Bericht Sorgen um die Zukunft des Unternehmens.
/ Achim Sawall
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Tim Cook auf der Allen & Company am 12. Juli 2013 (Bild: Rick Wilking/Reuters)
Tim Cook auf der Allen & Company am 12. Juli 2013 Bild: Rick Wilking/Reuters

Der Apple-Aufsichtsrat macht sich offenbar Sorgen um das Innovationstempo bei den Produkten des Unternehmens. Das berichtet Fox Business(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Es werde gefragt, welche Produkte in Vorbereitung seien und ob diese richtig ausgewählt sind, ob es Bewegung und Innovation gibt, sagte der Fox-Journalist Charlie Gasparino.

Das bedeute aber nicht, dass Cook aus dem Unternehmen gedrängt werde. "Ich glaube nicht, dass das passieren wird, so weit ist es nicht und Unternehmensquellen sagen uns, dass es nicht passieren wird." Der Aufsichtsrat stehe weiter hundertprozentig hinter Cook, sorgt sich aber um die Zukunft des Unternehmens.

Im Apple-Aufsichtsrat sitzt Arthur Levinson, der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist zugleich bei Genentech Aufsichtsratschef. Weitere Apple-Aufsichtsräte sind William Campbell von dem Venture-Capital-Unternehmen Maveron, Andrea Jung von dem Kosmetikkonzern Avon Products, Ronald Sugar von der Werftengruppe Huntington Ingalls Industries, Millard Drexler von dem Einzelhändler J. Crew Group, der frühere US-Vizepräsident Al Gore und Robert Iger vom Walt-Disney-Konzern.

Apple arbeite "an erstaunlichen neuen Produkten, die im Herbst 2013 und während des Jahres 2014 erscheinen werden", sagte Cook bei der Vorstellung der Quartalsergebnisse des Konzerns am 23. Juli 2013. Ähnliche Ankündigungen sind aber bei fast jedem Quartalsbericht des Konzerns üblich.

Apple bringe ein iPhone nach dem anderen heraus und falle bei Innovationen zurück, hatte Konzernmitbegründer Steve Wozniak im November 2012 gesagt. Apple habe in den vergangenen Jahren "immer nur das nächste iPhone rausgehauen und ist etwas zurückgefallen und das erfüllt mich mit großer Sorge." Er liebe Apple einfach und wolle deswegen nicht, dass das Unternehmen zurückfalle. Die Firma habe mit dem iPhone eine Formel gefunden, um Geld zu machen, und bleibe jetzt dabei.

Wozniak gründete 1976 zusammen mit Steve Jobs und Ronald Wayne Apple.


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