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Autonomes Google-Auto: Ohne Fahrer geht es derzeit noch nicht.
Autonomes Google-Auto: Ohne Fahrer geht es derzeit noch nicht. (Bild: Stanford Center for Internet and Society/CC BY-NC-SA 2.0)

Aufpasser: Google heuert Testfahrer für autonome Autos an

Autonomes Google-Auto: Ohne Fahrer geht es derzeit noch nicht.
Autonomes Google-Auto: Ohne Fahrer geht es derzeit noch nicht. (Bild: Stanford Center for Internet and Society/CC BY-NC-SA 2.0)

Ein autonomes Auto braucht einen Testfahrer, denn fehlerfrei sind die Fahrzeuge bisher nicht. Google sucht nun Angestellte, die sich für 20 US-Dollar pro Stunde hinters Steuer setzen und aufpassen.

Ganz ohne menschlichen Fahrer wird die Revolution nicht stattfinden: Google sucht in Arizona nach "Spezialisten für Fahrzeugsicherheit", die die Kontrolle über das autonome Auto übernehmen sollen, wenn es einen Notfall gibt. Die Stellenanzeigen wurden in der Jobbörse HireArt aufgegeben.

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Wer die Tätigkeit übernimmt, erhält 20 US-Dollar pro Stunde und ist dann fünf Tage die Woche etwa sechs bis acht Stunden unterwegs. Die Laufzeit der Verträge liegt bei einem oder zwei Jahren.

Testfahrer müssen Stillschweigen bewahren

Die Bewerber müssen mindestens einen Bachelor-Abschluss haben und in der Lage sein, 40 Wörter pro Minute für das Berichtswesen zu tippen. Einträge im Verkehrs- oder Strafregister sorgen für einen Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren. Wie üblich müssen die Fahrer eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben und erhalten Schulungen, die sie auf ihre Aufgabe vorbereiten sollen.

Google will in Arizona autonom fahrende Autos im dort herrschenden Wüstenklima testen. "Im Gebiet um Phoenix herrscht ein ausgeprägtes Wüstenklima. Damit können wir testen, wie unsere Sensoren und Autos mit hohen Temperaturen und staubiger Luft fertig werden", sagte Google-Mitarbeiterin Jennifer Haroon der Nachrichtenagentur Reuters. Inzwischen hätten Testfahrer damit begonnen, mit vier autonomen Lexus RX450h detaillierte Karten von Phoenix und Umgebung zu erstellen. Weitere Teststrecken befinden sich im texanischen Austin und im US-Bundesstaat Washington sowie im kalifornischen Mountain View.

Internationale Verträge verbieten noch autonomes Fahren

Im vergangenen Februar verursachte ein autonomes Google-Auto erstmals einen Unfall. Im Mai 2015 hatte das Unternehmen noch öffentlichkeitswirksam darauf hingewiesen, dass seine autonomen Autos in ihrer sechsjährigen Testphase noch keinen Unfall verursacht hätten. Diese Behauptung musste später etwas revidiert werden, weil nur die Eingriffe der menschlichen Fahrer Schlimmeres verhindert hatten.

Google wirbt derzeit intensiv dafür, für seine rein autonomen Fahrzeuge ohne Lenkrad und andere Bedienelemente eine Zulassung zu erhalten. Das Unternehmen argumentiert, dass menschliche Eingriffsmöglichkeiten die Autos eher unsicherer als sicherer machten.

Im März 2016 hat eine internationale Vereinbarung zum Straßenverkehr, das Wiener Übereinkommen, den Weg für vollautomatisierte Autos freigemacht. Die USA und China sind allerdings dem Genfer Übereinkommen über den Straßenverkehr beigetreten. Dieses lässt derzeit weder vollautomatisierte noch autonome Fahrzeuge zu. Experten rechnen aber damit, dass die Vereinbarung ebenfalls bald geändert wird.


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Tobias Claren 18. Mai 2016

Es ist dennoch falsch. Dann muss man auch 7-Jährige und 90-jährige einbeziehen, denn die...

thesmann 17. Mai 2016

Vollste Zustimmung, ich bin mir auch sicher, das die Qualitaet meiner Forumsbeitraege...

theonlyone 17. Mai 2016

Sowas endet immer in gehörigem Sachschaden und anderen Opfern. Bei der bahn / Fluglotzen...



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