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Aufmerksamkeit: Bosch macht das Auto mit Innenkameras zum Aufpasser

Bosch zeigt auf der CES 2020 in Las Vegas ein Kamerasystem für den Autoinnenraum, das erkennen soll, ob der Fahrer abgelenkt oder müde ist. Auch die weiteren Passagiere werden beobachtet und bei falschem Verhalten verwarnt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Innenraumüberwachung von Bosch erkennt Handynutzer.
Innenraumüberwachung von Bosch erkennt Handynutzer. (Bild: Bosch)

Bosch will mit einem neuen Kamerasystem für den Fahrzeuginnenraum und mit Hilfe künstlicher Intelligenz erkennen, ob ein Fahrer abgelenkt oder zu müde ist, um das Auto zu steuern. Die dabei anfallenden Daten werden nur von der Software im Auto ausgewertet, aber weder gespeichert noch an Dritte weitergegeben.

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"Wenn das Auto weiß, was Fahrer und Insassen gerade machen, wird Autofahren noch sicherer und komfortabler", sagte der Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH, Harald Kröger.

Ab 2022 soll das Bosch-System in Serie gehen. Dann wird Sicherheitstechnik, die beispielsweise den Fahrer bei Müdigkeit oder Ablenkung warnt, in der Europäischen Union in Neufahrzeugen zur Pflicht.

Das System soll auch bei automatisiertem Fahren zum Einsatz kommen, wenn der Fahrer die Verantwortung wieder übernehmen muss, weil das Auto allein nicht steuern kann. So soll sichergestellt werden, dass der Fahrer nicht schläft, Zeitung liest oder E-Mails auf dem Smartphone schreibt.

Das Kamerasystem, das ins Lenkrad eingebaut wird, erkennt auch, wenn die Augenlider des Fahrers schwer werden, er abgelenkt ist und seinen Kopf zum Beifahrer oder in Richtung der Rücksitze dreht. Der Autohersteller kann aus den erkannten Situationen beispielsweise eine Warnmeldung generieren oder die Geschwindigkeit des Fahrzeugs reduzieren.

Eine weitere Kamera beobachtet den Beifahrer und die Passagiere auf dem Rücksitz vom Rückspiegel aus und sieht, ob sie etwa ihren Gurt lösen. Das System überwacht auch, wie die Passagiere sitzen. Sitzt ein Mitfahrer im Fond zu weit nach vorne gelehnt oder schräg und mit den Füßen auf dem Nebensitz, wird er ebenfalls gewarnt, weil dann Gurtstraffer und Airbags nicht richtig arbeiten können.

Zudem können Personen erkannt und ihre Sitz- und Spiegeleinstellungen aufgrund früherer Daten wieder automatisch vorgenommen werden.

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ulink 19. Dez 2019

Es heisst doch immer, im Internet kann man nicht paranoid genug sein. Auf Handies trifft...

User_x 19. Dez 2019

Naja, ne Weile davor waren da auch so Weltverbesserer mit einem Strudel-Sybol unterwegs...

M.P. 18. Dez 2019

Sofort alle Einparkhilfen verbieten !!!1111!!!!!!

Snoozel 18. Dez 2019

Pedale kann man verlängern,da gibt es in der Tat aufsätze für. Verkürzen - nö. Bei den...

chefin 18. Dez 2019

Es gibt zuviele die Versicherung anbieten als das sich eine leisten kann, keine...


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