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Aufgeblähte Akkus: Google startet Reparaturprogramm für das Pixel 7a

Google startet ein Reparaturprogramm für das Pixel 7a, da es bei einigen Geräten zu Problemen mit aufgeblähten Akkus kommen kann.
/ Przemyslaw Szymanski
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Googles Pixel 7a (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Googles Pixel 7a Bild: Tobias Költzsch/Golem.de

Google hat ein erweitertes Reparaturprogramm(öffnet im neuen Fenster) für das im Mai 2023 vorgestellte Pixel 7a ins Leben gerufen. Der Grund: Bei einigen Geräten kann es zu einem Aufblähen des Akkus kommen, was sich durch eine gewölbte Rückseite und ein ungewöhnlich dickes Gehäuse bemerkbar macht. Betroffene Nutzer berichteten außerdem von gelösten Abdeckungen sowie einer deutlich reduzierten Akkuleistung.

Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um ein vereinzeltes Problem – nicht alle Geräte der Modellreihe seien betroffen. Ob ein konkretes Gerät für das Programm infrage kommt, lässt sich über eine eigens eingerichtete Registrierungsseite(öffnet im neuen Fenster) prüfen. Das Angebot richtet sich an Nutzer in den USA, Indien, Kanada, Großbritannien, Deutschland, Japan und Singapur.

Je nach Garantiestatus können Betroffene entweder eine kostenlose Reparatur oder eine Kulanzzahlung in Anspruch nehmen. Für Geräte außerhalb der Garantiezeit bietet Google wahlweise 200 US-Dollar (etwa 175 Euro) oder einen Rabattcode über 300 US-Dollar (rund 260 Euro), der sich im Google Store für den Kauf eines anderen Pixel-Smartphones verwenden lässt. Der Rabattcode ist ab der Ausstellung ein Jahr lang gültig.

Befindet sich das von dem Akkuproblem betroffene Pixel 7a noch innerhalb der gesetzlichen Gewährleistung, zahlt Google – sofern keine Reparatur gewünscht ist – eine Pauschale von 456 US-Dollar (circa 400 Euro).

Allerdings weist Google darauf hin, dass der kostenlose Akkutausch unter bestimmten Umständen nicht durchgeführt werde. Sollte das betroffene Gerät zusätzliche Schäden aufweisen, etwa "durch Flüssigkeiten, scharfe Gegenstände oder übermäßige Gewalt" , kann es vom Reparaturprogramm ausgeschlossen werden.

Akkuprobleme auch bei anderen Pixel-Smartphones

Das aktuelle Reparaturprogramm reiht sich in eine ganze Serie akkubezogener Vorfälle bei Googles Pixel-Reihe ein. In den vergangenen Monaten hatte der US-Konzern wiederholt mit ähnlichen Problemen zu tun. So sah sich Google beim Pixel 4a Anfang 2025 gezwungen, ein Softwareupdate auszurollen, das die verfügbare Akkukapazität und die Ladeleistung des Geräts verringert .

Für die von dem Problem betroffenen Nutzer bietet Google in diesem Fall ebenfalls einen kostenlosen Akkutausch an – allerdings nur, solange der Vorrat an Stromspeichern reicht. Alternativ können sich Betroffene den Betrag von 50 US-Dollar (umgerechnet etwa 48,50 Euro) auszahlen lassen oder einen Rabattcode über 100 US-Dollar für den Erwerb neuer Google-Hardware anfordern.

Beim Pixel 9a führte das Unternehmen im April 2025 eine Art verpflichtenden Akku-Schonmodus ein, der die maximale Spannung des Stromspeichers nach den ersten 200 Ladezyklen schrittweise reduziert. Ab 1.000 Ladezyklen erfolgt keine weitere Reduzierung mehr.


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