Aufbereitete Smartphones: Augen auf beim Refurbished-Kauf

Viele Smartphones gibt es als Refurbished-Geräte zu kaufen, also als überprüfte Gebrauchtgeräte. Bei manchen Modellen lohnt sich das - aufpassen sollten Interessierte bei der Softwareunterstützung.

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Bei Refurbished-Händlern gibt es jede Menge iPhones, auch das iPhone 11.
Bei Refurbished-Händlern gibt es jede Menge iPhones, auch das iPhone 11. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Refurbished-Smartphones sind eine praktische Sache: Anstelle eines neuen Gerätes wird ein gebrauchtes gekauft, das von einer Werkstatt auf korrekte Funktion überprüft wurde; eine Garantie gibt es daher auch. Neben dem Geldbeutel wird so auch die Umwelt geschont, da ein älteres Gerät nicht entsorgt, sondern verkauft und weiterverwendet wird.

Beim Anbieterportal Back Market wird der Refurbish-Prozess wie folgt erklärt: "'Generalüberholt', aufbereitet, oder etwas hipper als Anglizismus 'refurbished', bedeutet, dass ein gebrauchtes Gerät sowohl von außen (Hardware), aber vor allem von innen (Software) komplett untersucht und ausgebessert wird. Zertifizierte Aufbereitungsfirmen kontrollieren jeden Bereich und jedes Teil des Handys, um nicht funktionierende Komponente und Fehlfunktionen zu identifizieren. Defekte Teile werden ausgetauscht und Funktionen wiederhergestellt."

Golem.de hat sich angeschaut, wann und für wen sich Refurbished-Smartphones lohnen. Dabei haben wir festgestellt: Bei manchen Geräten lohnt sich aus finanziellen Gründen kein Gebrauchtkauf, wenn ein nahezu fabrikneues Gerät gewünscht wird. Besonders bei iPhones hingegen lässt sich einiges sparen - Apples Smartphones sind auch bezüglich der Updatesicherheit sinnvoller als Android-Modelle.

iPhones, iPhones, iPhones

Auf den Startseiten vieler Refurbished-Anbieter, etwa Back Market oder Refurbed, finden wir zunächst eine nicht enden wollende Anzahl an iPhones. Zwischendrin ist immer mal wieder ein Smartphone von Samsung zu finden, dann folgen Marken wie Huawei und Sony. Wie uns Back Market mitteilt, ist das kein Zufall: Die Kundschaft interessiert sich vor allem für iPhones, da diese als Neugeräte verhältnismäßig teuer sind. Für Wiederaufbereiter sind die Geräte interessant, da sich auch für ältere Modelle gute Preise erzielen lassen.

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So ist etwa ein iPhone XR in Schwarz mit 64 GByte Speicher zum Zeitpunkt des Erscheinens dieses Artikels bei Back Market für 530 Euro verfügbar. Der Zustand wird dabei mit "wie neu" angegeben, das Gehäuse und der Bildschirm sollen keine Kratzer haben. Bei Apple kostet das gleiche Gerät neu 681 Euro - also gut 150 Euro mehr.

Beim iPhone 11 ist die Ersparnis schon etwas geringer: Bei Apple kostet das schwarze Modell mit 64 GByte 780 Euro, bei Back Market im Wie-neu-Zustand 730 Euro. Bei Refurbed sind es nur wenige Euro weniger, dafür gibt es dort nur zwölf anstatt 36 Monate Garantie, wie sie Back Market anbietet. Hier lohnt sich unter finanziellen Gesichtspunkten auch eher ein Neukauf.

Je älter das iPhone, desto mehr sparen Kunden verglichen mit einem Neukauf - sofern dieser überhaupt noch möglich ist. Apple stellt den Verkauf seiner Geräte irgendwann ein und setzt nicht auf den jahrelangen Abverkauf im Einzelhandel. Derartige ältere iPhone-Modelle gibt es dann nur noch gebraucht, etwa bei Refurbished-Händlern.

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Wer ein aufgearbeitetes Smartphone kaufen möchte, hat allerdings auch Auswahl im Android-Bereich. Dort zeichnet sich bei der Preisdifferenz ein ähnliches Bild ab wie bei den iPhones.

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Auch relativ aktuelle Top-Modelle von Samsung sind nicht sonderlich günstiger 
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LH 14. Aug 2020

Ein wenig mehr musst du schon liefern, immerhin RexRex Argumente korrekt. Viele...

Neuro-Chef 13. Aug 2020

Einzelne PhotoTAN Apps stellen sich da an, man sollte daher Magisk Hide bereits vor dem...

quineloe 13. Aug 2020

Mal abgesehen davon, dass man bei Neugeräten vielleicht ein bisschen Ärger haben kann...

Dernamenlose 13. Aug 2020

Im Artikel wurde neben Google selbst als Smartphone Hersteller mit langem Support...

dma42 13. Aug 2020

Meine Erwartungshaltung war halt einfach gewesen ein Gerät zu bekommen, dass funktional...



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