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Auf Windows: Krita und Qt bekommen HDR-Unterstützung

Die freie Zeichenanwendung Krita und das dafür genutzte Qt-Framework sollen eine HDR-Unterstützung bekommen. Bis zur stabilen Veröffentlichung muss aber noch viel Arbeit geleistet werden und bisher wird dies sowieso nur unter Windows unterstützt.

Artikel veröffentlicht am ,
Nutzer der Anwendung Krita sollen künftig auch HDR-Grafiken zeichnen können.
Nutzer der Anwendung Krita sollen künftig auch HDR-Grafiken zeichnen können. (Bild: Jorge Franganillo, flickr.com/CC-BY 2.0)

Als Teil eines Entwicklersprints hat der Programmierer Dmitry Kazakov an einer HDR-Unterstützung für die freie Zeichenanwendung Krita gearbeitet. Wie der Entwickler in seinem Blog berichtet, steht davon ausgehend nun nach einigen Wochen Arbeit eine kleine Demo-Anwendung bereit, die ein Bild im EXR-Format im HDR-Modus unter Windows darstellt. Die Funktion könnte damit langfristig in auch in Krita landen, dafür sind aber noch Änderungen an vielen Code-Bestandteilen nötig, allen voran Qt. Bisher funktioniert die Technik auch nur unter Windows, da Linux-Distributionen und MacOS keine HDR-Unterstützung auf Betriebssystemebene bieten.

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Das Qt-Framework dient als Basisbibliothek für Krita und ist damit unter anderem auch vollständig für das Rendering der Inhalte zuständig. Qt nutzt dafür jedoch Texturen mit 8 Bit Farbtiefe in einem entsprechend kleinen Farbraum. Für HDR-Inhalte werden dagegen Daten mit 10 Bit Farbtiefe sowie der erweiterte Farbraum BT.2020 und die PQ-Helligkeitskurve genutzt.

Deshalb musste Kazakov für seine Anwendung einige Änderungen an Qt selbst sowie am Rendering-Pfad des Frameworks vornehmen. Zwar nutzt und bietet Qt auch auf Windows eigentlich OpenGL, was von Krita als Grafikschnittstelle verwendet wird. Doch die OpenGL-Treiber unter Windows sind teils so schlecht, dass Qt die von Google für Chrome erstellte Angle-Bibliothek einsetzt, die OpenGL-Aufrufe auf die DirectX-API übersetzt. Für Angle hat Kazakov letztlich einigen Erweiterungen umgesetzt, die die HDR-Unterstützung ermöglichen.

Zwar steht die Demo-Anwendung schon bereit, die notwendigen Qt-Patches sind laut dem Entwickler aber noch "in Arbeit". Kazakov bittet hierfür um Feedback und Ideen aus der Community, damit diese Änderungen in die Hauptzweige und Qt und Angle einfließen können. Darüber hinaus müssen bis dahin noch einige Probleme gelöst werden. So sollten etwa die von Qt intern genutzten GUI-Texturen angepasst werden und Qt muss überprüfen, ob die Treiber die Grafik-Erweiterungen sowie die genutzte Hardware das HDR-Rendering überhaupt unterstützt.

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teleborian 20. Dez 2018

... wenn es denn schon welche gibt.

Seitan-Sushi-Fan 24. Nov 2018

Kubuntu ist halt immer veraltet. Einfach nicht nutzen.


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