BVG wartet auf Elektrobusse

Zwar gehören die beiden Campus nicht zum öffentlichen Straßenbereich, jedoch bilde das Gelände mit Gehwegen, Kreuzungen und Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern sowie Pkw, Lkw und Bussen "den Berliner Verkehrsalltag nahezu vollständig im Kleinen ab", wie es in der Pressemitteilung hieß. Eine besondere Herausforderung für die autonomen Kleinbusse dürften die Kranken- und Rettungswagen darstellen, die mit Blaulicht unterwegs sind. Nach Angaben von Easy Mile gibt es derzeit noch keine Lösung, wie diese optisch oder akustisch erkannt werden sollen.

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Müller verwies auf die im vergangenen Jahr mit Hamburg gebildete Einkaufsgemeinschaft, "um mit mehr Marktmacht durchzusetzen, dass es endlich vernünftige elektromobile Angebote gibt". Dieser indirekten Kritik an den Nutzfahrzeugherstellern schloss sich Haenecke an. "Wir sind dabei, mit Hamburg gemeinsam abgestimmt Elektrobusse zu beschaffen. Wenn es sie denn dann mal gibt, dann möchten wir sie gerne kaufen", sagte der BVG-Vorstand.

Autonomes Fahren "noch nicht real"

In Berlin sind schon seit einigen Jahren induktiv geladene Elektrobusse zu Testzwecken unterwegs. Das autonome Fahren sei hingegen für die BVG "noch nicht real, aber wir sehen, dass das autonome Fahren bald real sein wird". Daher wolle das Unternehmen "frühzeitig testen, mitlernen, erforschen", wie die Technik eingesetzt werden könne. "Wir sehen die Möglichkeiten, dass autonome Kleinbusse da fahren, wo wir heute mit schwach ausgelasteten Bussen in einem vielleicht zu großen Takt fahren. Wir glauben aber auch, dass ein On-Demand-Shuttle perspektivisch Möglichkeiten bieten kann, um den ein oder anderen doch aus seinem motorisierten Individualverkehr herauszuholen", sagte Haenicke.

Letzteres wird mit Testversuch auf dem Charité-Gelände nicht möglich sein. Zielgruppe sind vor allem Fußgänger, die die Strecken auf den weitläufigen Arealen bislang zu Fuß zurücklegen müssen. Ohnehin geht es der BVG nicht nur um die technische Umsetzbarkeit, sondern auch um die Akzeptanz der neuen Technik. Dies will das Land Berlin gemeinsam mit der Charité und deren Institut für Medizinische Soziologie und Rehabilitationswissenschaften untersuchen.

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Wer die menschliche Bequemlichkeit kennt, wird sich um die Akzeptanz jedoch keine Sorgen machen. Das Motto "Besser schlecht gefahren als gut gelaufen" dürfte auch bei autonomen Bussen gelten. Ein weiterer Vorteil des Testgeländes: Falls es doch einmal zu einem Unfall kommen sollte, ist medizinische Hilfe nicht weit.

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 Auf Klinikgelände: Charité und BVG testen autonome Elektrobusse
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