Audiostreaming: Google attackiert Airplay mit Google Cast for Audio
Mit Google Cast for Audio hat Google eine Alternative zu Apples Airplay vorgestellt. Damit wird ein System bezeichnet, mit dem Audio-Inhalte zu Lautsprechern und Receivern kabellos übermittelt werden können. Google Cast erlaubt es dem Anwender, Musik und andere Toninhalte von einer Reihe von Apps wie Rdio, Pandora, NPR One, Google Play Music zu Google-Cast-fähigen Lautsprechern, Soundbars und Receivern zu streamen. Auf der Liste der Partner fehlt allerdings ausgerechnet der größte Audiostreaming-Anbieter: Spotify macht bei Google Cast nicht mit – zumindest vorerst.

Um den Audiostream zu übermitteln, muss der Anwender nur in einer der unterstützten Apps für Android, iOS oder im Web den Cast-Knopf drücken und die entsprechenden Lautsprecher auswählen, die zum Beispiel Sony, LG und Denon bauen wollen. Weitere Anbieter werden sicherlich folgen, sollte das System ein Erfolg werden.
Die Audiodaten werden dann über die Cloud übertragen – und nicht etwa vom Smartphone oder Tablet des Nutzers aus. Das solle die Tonqualität erhöhen und den Akku schonen, schreibt Google in einem Blogposting(öffnet im neuen Fenster). Dazu benötigen die Wiedergabegeräte natürlich einen Internetanschluss. Die ersten Cast-fähigen Lautsprecher sollen noch 2015 veröffentlicht werden, während Google Cast selbst im Frühjahr zunächst in den USA starten wird.
Mit Airplay besitzt Apple bereits seit Jahren ein System, mit dem Lautsprecher direkt vom Rechner oder Smartphone beziehungsweise Tablet aus mit Musik drahtlos versorgt werden können. Sony und Denon unterstützen aufgrund der Konkurrenzsituation deshalb bei neuen Geräten auch gleich Google Cast und Apples Airplay.
Wann Google Cast Audio(öffnet im neuen Fenster) in Deutschland auf den Markt kommen wird, ist noch unbekannt.
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