Anwendung auch abseits von Gaming möglich

Die Lofelt-Aktuatoren lassen sich auch in Nutzungsszenarien verwenden, in denen Audiosignale eigentlich keine Rolle spielen. So können beispielsweise unterschiedlich starke Vibrationen bei einem Drehschalter erzeugt werden. Lofelt hat uns einige Modelle gezeigt, die nach diesem Prinzip funktionieren: Drehen wir den Regler, wird die haptische Rückmeldung bei jedem Zwischenschritt stärker, indem die Frequenz des Audioinputs erhöht wird. Vom Audiosignal selbst hören wir nichts, es dient in diesem Szenario ausschließlich zur Steuerung der Vibration.

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Der gleiche Drehregler kann über eine Änderung des Audioinputs auch ein komplett anderes haptisches Feedback geben. So können wir den Regler auch so einstellen, dass er nur auf bestimmten Positionen eine kurze Vibration von sich gibt. Derartig umfassende Änderungen in der Haptik sind dank des audiobasierten Aktuators einfach umzusetzen, ohne einen neuen Motor einzubauen oder neue Treiber schreiben zu müssen.

Entsprechend würde sich das Lofelt-System auch für technische Geräte eignen oder für den Innenraum eines Autos. Auch im Gaming-Bereich ist - abseits von den Hypersense-Geräten - ein Einsatz denkbar, beispielsweise in Handhelds. Lofelt hat diese Möglichkeit anhand einer Nintendo Switch ausgelotet: In einen der beiden seitlich ansteckbaren Controller hat das Unternehmen einen seiner kleinen Aktuatoren eingebaut, der in etwa so groß ist wie eine Münze.

Vibrationssignale sind besser abgestuft

Das Resultat sind sehr direkte und abgestufte Vibrationen. Auch hier können wir - wie bei den Hypersense-Geräten - keine nennenswert störende Latenz feststellen. Das gilt auch für den Playstation-4-Controller, bei dem Lofelt ebenfalls den ursprünglichen Motor gegen seinen eigenen Aktuator ausgetauscht hat. Auch hier erhalten wir bei Szenen eines Autorennspiels Vibrationen, die sich sehr gut an die Motorengeräusche anpassen. Die Vibration erscheint uns besser abgestuft als das Standardrumpeln des Controllers, das im Vergleich regelrecht grobschlächtig wirkt.

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Zu künftigen Vermarktungsplänen wollte Lofelt noch keine genauen Angaben machen. Die Technik dürfte nicht nur Hersteller von Gaming-Hardware interessieren, sondern beispielsweise auch Autobauer. Schalter im Innenraum und insbesondere auf Touchpads, die in Autos immer populärer werden, ließen sich mit den Aktuatoren variabel mit haptischem Feedback untermalen. Auch im Musikbereich ist haptisches Feedback interessant, wie Lofelt in seinem Blog erklärt.

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 Audiogesteuerte Aktuatoren: Razers Vibrationen kommen aus Berlin
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