Audi: Autos sollen künftig ohne Fahrer im Parkhaus enger parken
Audi will in der US-Stadt Somerville nahe Boston künftig ein Pilotprojekt betreiben, das unter anderem vorsieht, dass Autos selbstständig in einem Parkhaus einparken. Das soll enorm viel Platz sparen, weil die Autos ohne Fahrer viel dichter geparkt werden können. Das Parkhaus soll aber erst ab dem Jahr 2030 in Betrieb gehen.
Die Stadt will auch weitere Techniken für den Autoverkehr der Zukunft erproben. Dazu vereinbarten Bürgermeister Josef A. Curtatone und Audi-Chef Rupert Stadler eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding). Unter anderem sollen der Raumbedarf des Verkehrs reduziert und dessen Fließgeschwindigkeit erhöht werden.
Pilotiertes Parken hatte Audi bereits 2012 vorgestellt(öffnet im neuen Fenster) . Der Fahrer verlässt in so einem Fall das Fahrzeug und weist es mit dem Funkschlüssel oder dem Smartphone an, sich autonom in die Lücke zu zwängen.
Auch das lästige Kurven durch Parkhäuser und Tiefgaragen soll sich damit erledigt haben: Der Fahrer gibt das Auto am Eingang ab. Die Steuerrechner des Parkhauses suchen einen freien Parkplatz und teilen dem Auto die Position und den Weg dorthin mit. Der Autohersteller stattet bereits ein Parkhaus im heimischen Ingolstadt mit Technik aus, die das ermöglichen soll.
Entlang der geplanten Route rollt das Auto im Parkhaus mit einer Geschwindigkeit von fünf bis zehn Kilometern pro Stunde zum Parkplatz. Bei einem Hindernis oder einer möglichen Kollision bleibt das Fahrzeug stehen. An der Parklücke angekommen, übernimmt eine Weiterentwicklung des bereits in Serie angebotenen Parkassistenten das Einparken. Beim Abholen wird das Auto wieder zur Ausfahrt geschickt, wo es der Fahrer übernimmt.
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