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Auch Werksschließungen: VW soll 100.000 Stellen abbauen wollen

Der geplante Stellenabbau bei VW soll noch massiver werden: Insidern zufolge wird nun mit 100.000 Stellen und vier Werksschließungen geplant.
/ Tobias Költzsch
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Unter anderem das VW-Werk in Zwickau könnte geschlossen werden. (Bild: Jens Schlueter/Getty Images)
Unter anderem das VW-Werk in Zwickau könnte geschlossen werden. Bild: Jens Schlueter/Getty Images

VW plant Insidern zufolge, in den kommenden Jahren weltweit 100.000 Stellen zu streichen. Das wären über 15 Prozent der 657.000 Angestellten. Insider hatten dem Manager Magazin von den Plänen berichtet, wie der Spiegel schreibt(öffnet im neuen Fenster). Der Stellenabbau könnte somit noch drastischer sein als bisher geplant.

Aktuell baut VW bereits 50.000 Arbeitsplätze ab. 35.000 Stellen sollen bei der Kernmarke entfallen; bei 28.000 Stellen sollen bereits Austritte vereinbart worden sein. Bis wann der neue Stellenabbau vollzogen sein soll, geht aus den Insider-Informationen nicht hervor. Der Abbau der 50.000 Stellen soll bis 2030 erfolgt sein. Ob dieses Ziel auch für die neue Grenze gelten soll, ist unbekannt.

Bis 2030 gibt es eine Beschäftigungssicherung bei VW, bei Audi bis 2033. Über Austrittsverträge, auch verbunden mit Abfindungen, kann diese Sicherung aber umgangen werden.

Vier Werke sollen geschlossen werden

Die Sparpläne sollen auch Werksschließungen beinhalten. Mittelfristig könnten vier Werke geschlossen werden – Emden, Hannover, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm. Die Produktion dort soll beendet werden, sobald die Fertigung der aktuell dort hergestellten Modelle beendet ist.

VW steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. 2025 sank der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 53 Prozent. Dem Konzern machen die sinkende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen in den USA, die amerikanischen Strafzölle sowie die starke Konkurrenz in China zu schaffen. Dazu kamen Belastungen durch die Neuausrichtung bei Porsche, das sich von seinem Elektrokonzept weitgehend verabschiedet hat. Die Softwaretochter Cariad macht Verluste: 2025 waren es noch 2,2 Milliarden Euro.


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