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Auch Netbooks: Windows 8.1 wird für Tablethersteller billiger

US-Berichten zufolge will Microsoft die OEM-Preise für Windows-Lizenzen drastisch senken. Tablets und einfache Netbooks sollen so nicht mit anderen Betriebssystemen wie Android erscheinen - dieser Trick hat schon einmal funktioniert.

Artikel veröffentlicht am ,
Für billige Geräte wird Windows 8.1 billiger.
Für billige Geräte wird Windows 8.1 billiger. (Bild: Screenshot Golem.de)

15 statt 50 US-Dollar - so lautet laut einem Bericht von Bloomberg das neue Angebot von Microsoft an PC-Hersteller. Die Wirtschaftsagentur beruft sich dabei auf namentlich nicht genannte Quellen. Für diesen Preis sollen die Unternehmen eine Windows-Lizenz erhalten, wenn das gesamte Gerät für nicht mehr als 250 US-Dollar in den Handel kommt. Gemeint ist dabei wie üblich der Preis ohne die lokal verschieden hohen US-Steuern. Zu diesem Preis könnten nun vermehrt etwa Tablets mit Intels Bay-Trail-SoCs erscheinen.

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Microsoft will mit diesen Preissenkungen offenbar verhindern, dass sich Android auch bei x86-Geräten durchsetzt. Bereits seit mehreren Jahren gibt es ein von Intel portiertes Android, das bisher vor allem auf Smartphones zum Einsatz kommt. Es läuft auch auf den größeren Core-CPUs, ein entsprechendes Convertible, das zwischen Windows und Android umschalten kann, hatte Asus auf der CES 2014 vorgestellt.

Dasselbe Unternehmen hatte 2007 auch mit dem Eee-PC 701 das erste günstige Mininotebook auf den Markt gebracht und damit den einige Jahre anhaltenden Erfolg der Netbooks begründet. Der erste Eee-PC war allerdings mit Linux ausgestattet - nur so war der für damalige Verhältnisse sehr geringe Preis von 299 Euro möglich.

Wie verschiedene PC-Hersteller Golem.de damals erzählten, bot Microsoft in der Folge die Lizenzen von Windows XP besonders günstig an. Von Preisen deutlich unterhalb von 10 US-Dollar war die Rede, was noch weit unter den nun im Raum stehenden 15 US-Dollar liegt. Damals befand sich Microsoft aber in einer anderen Situation, weil Windows Vista eben erst erschienen war und der PC-Markt noch stark wuchs. Es war daher wohl ein Leichtes, das ältere Windows zu einem geringen Preis anzubieten.

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Heute muss das Unternehmen die Lizenzen offenbar auch für das aktuelle Windows fast verschenken, um bei günstigen Geräten noch vertreten zu sein. Windows 7 scheidet für Microsoft als Alternative aus, weil es keine voll an Touchscreens angepasste Oberfläche bietet.

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Anonymer Nutzer 23. Feb 2014

Windows 7 http://img.netzwelt.de/article/2011/windows-7-laeuft-parallels-desktop-7...

eddie8 23. Feb 2014

Damit dürfte Microsoft mit einem Gerät, auf dem das komplette Windows installiert ist...

xmaniac 23. Feb 2014

Alter was laberst du?

fesfrank 22. Feb 2014

warum was billiger ist frag ich mich nicht, ich zerreis mir auch nicht das hirn warum der...

virtual 22. Feb 2014

...da dort Chromebooks mittlerweile rund ein Drittel des Markts für "Notebooks" unter...


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