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Auch Führungskräfte unzufrieden: KI-Code führt vermehrt zu Produktionsausfällen

Die Geschwindigkeit der Erzeugung von KI-Code hat die Kapazitäten der Qualitätssicherung überholt.
/ Mike Faust
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Technologieleiter berichten von Funktionsfehlern, Produktionsausfällen und Sicherheitslücken. (Bild: Pexels / cottonbro studio)
Technologieleiter berichten von Funktionsfehlern, Produktionsausfällen und Sicherheitslücken. Bild: Pexels / cottonbro studio

Die schnelle Einführung von KI-generiertem Code führt in vielen Unternehmen vermehrt zu Produktionsausfällen und steigenden Kosten. Zu dem Schluss kommt eine Studie des Software-Unternehmens Cloud Bees(öffnet im neuen Fenster). Dafür sind mehr als 200 Führungskräfte aus dem Technologiebereich ihrer Unternehmen befragt worden.

Es berichteten 81 Prozent der Befragten von Problemen in der Produktion, die mit KI-generiertem Code zusammenhängen. Oft handele es sich um Funktionsfehler, Performance-Probleme und Sicherheitslücken, die erst nach der Bereitstellung auftraten.

Das Kernproblem sei, dass KI-Code schneller erzeugt werde, als die Teams validieren können. Für 70 Prozent der Umfrageteilnehmer führt dies dazu, dass sie die Betreuung von Testumgebungen mittlerweile als größere Belastung empfinden, als das Schreiben des Codes selbst.

Trotz steigender Fehlerquote zuversichtlich

Neben Sicherheitslücken berichten 63 Prozent der Technologieleiter, dass KI häufig auch Compliance-Verstöße verursache. Dass diese in das produktive Geschäft gelangen, liegt laut der Befragten daran, dass die Aufsicht und Validierung des erzeugten Codes nicht mit dem Volumen des Outputs skaliert werden.

Eine widersprüchliche Erkenntnis der Umfrage ist: Trotz der steigenden Fehlerquote zeigen sich 92 Prozent der Teilnehmer zuversichtlich, dass deren Code produktionsreif sei, wenn sie diesen produktiv einsetzen. Hinzu kommt, dass nur 56 Prozent glauben, dass die in ihrem Unternehmen gültigen formalen Überprüfungsprozesse für KI-Code tatsächlich immer angewendet werden.

Obwohl der Einsatz von KI-generiertem Code in Unternehmen um 52 Prozent angestiegen ist, können nur 31 Prozent der dafür getätigten Ausgaben mit Geschäftsergebnissen verknüpft werden. Neben den steigenden Kosten habe die Geschwindigkeit der KI-Code-Erzeugung die Kapazitäten der Qualitätssicherung überholt, so das Resümee.

Die Erkenntnisse der Studie von Cloud Bees zeigen, dass die Unzufriedenheit von Entwicklern mit KI-Code auch in Führungsebenen ein Thema ist.


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