AU Optronics: Apple soll Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs vorbereiten

Bei einer der nächsten Watch-Generationen scheint Apple ein Display mit Micro-LEDs statt wie bisher mit OLEDs zu planen. Darauf weisen Gespräche mit AU Optronics sowie eine eigene Fabrik in Kalifornien hin.

Artikel veröffentlicht am ,
Mehrere Mini-LEDs in Samsungs Cinema LED
Mehrere Mini-LEDs in Samsungs Cinema LED (Bild: Computerbase)

Apple-Vertreter sollen in Taiwan unter anderem den Display-Hersteller AU Optronics besucht haben, um den aktuellen Stand hinsichtlich Micro-LEDs zu besprechen. Das berichtet die taiwanische Economic Daily News unter Berufung auf eigene Quellen. Bisher setzt Apple bei seinen Uhren und den iPhones auf OLED-Panels, die primär von Samsung und LG aus Südkorea gefertigt werden. Für die iPads verwendet Apple weiterhin klassische LCDs - beispielsweise von BOE oder von Japan Display, frühere Modelle wurden auch von AU Optronics ausgestattet.

Stellenmarkt
  1. (Senior) Business Analyst (w/m/d) BI
    Intrum Deutschland GmbH, Verschiedene Standorte
  2. Senior UX/UI Designer (m/w/d)
    Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB), verschiedene Standorte
Detailsuche

Bisher fehlen entsprechende Berichte, aber der Wechsel von OLEDs zu Micro-LEDs würde sich für die Watch-Familie anbieten, da hier bereits passende Panels in Produktion sind. Größere Displays wie das gerade erst von AU Optronics vorgestellte mit 12 Zoll lösen mit 1.920 x 720 Pixeln zu gering auf, als dass Apple sie für iPads oder iPhones nutzen dürfte. Der Hersteller soll der Nachrichtenagentur Bloomberg zufolge im Frühling 2018 ein kleines Werk nahe des Firmensitzes in Cupertino eröffnet haben, um dort Micro-LED-Displays in Kleinserie für interne Tests zu produzieren.

Schon 2014 hatte Apple mit Luxvue ein Unternehmen übernommen und somit Zugang zu wichtigem geistigen Eigentum (IP) erhalten. Simpel ausgedrückt sind Micro-LEDs ähnlich OLEDs, aber eben anorganisch: Ein Bildpunkt setzt sich aus drei RGB-Subpixeln zusammen, wobei jedes aus einer winzigen LED besteht. Ein solches Display benötigt daher keine Hintergrundbeleuchtung, da die einzelnen Pixel selbst leuchten. Das verbessert Kontrast und Schwarzwert, verglichen mit OLEDs sollen Micro-LEDs aber heller und haltbarer sein. Die Fertigung und das Zusammensetzen eines Panels ist jedoch sehr aufwendig.

Für Kinosäle hat Samsung mit Cinema LED einen 56 m² großen Bildschirm entwickelt, welche die Idee von Micro-LEDs in deutlich gröberer Form als Alternative zu Projektoren und Leinwand umsetzt. Hier bilden drei LEDs ein Pixel für ein 4K-Bild.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


d1m1 04. Sep 2018

Meine Güte... was hier in diesem Forum ständig den Redakteuren unterstellt wird, geht auf...

Gaius Baltar 03. Sep 2018

Bei den meisten aktuellen OLED-Displays (von Samsung?) hat man leider keine RGB-Matrix...

bobb 03. Sep 2018

innovationen müssen keineswegs marktreife erreichen, konzept reicht um innovativ zu sein...

bobb 03. Sep 2018

BMW hat in seinen Automatikgetrieben ein Getriebeöl, welches die gesammte Lebensdauer des...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Deutsche Bahn
9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen

So einfach ist es dann noch nicht: Das 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Zügen, die mit einem Nahverkehrsticket genutzt werden können.

Deutsche Bahn: 9-Euro-Ticket gilt nicht in allen Nahverkehrszügen
Artikel
  1. Urheberrecht: Seth Greens Affe ist entführt worden
    Urheberrecht
    Seth Greens Affe ist entführt worden

    Per Phishing-Angriff ist dem Schauspieler sein Bored-Ape-NFT entwendet worden. Das bringt seine neue Serie in Gefahr.

  2. Verifone: Bundesweite Störung von Girokarten-Terminals
    Verifone
    Bundesweite Störung von Girokarten-Terminals

    In vielen Geschäften lässt sich derzeit nur bar bezahlen. Ursache ist wohl ein Softwarefehler in Kartenzahlungsterminals für Giro- und Kreditkarten.

  3. Neuromorphic Computing: Künstliche Neuronen bis zu 16 Mal effizienter als GPUs
    Neuromorphic Computing
    Künstliche Neuronen bis zu 16 Mal effizienter als GPUs

    Mit einer Optimierung des Kurzzeitgedächtnisses machen österreichische Forscher die Verarbeitung von Datensequenzen effizienter.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Days of Play: (u. a. PS5-Controller (alle Farben) günstig wie nie: 49,99€, PS5-Headset Sony Pulse 3D günstig wie nie: 79,99€) • Viewsonic Gaming-Monitore günstiger • Mindstar (u. a. MSI RTX 3090 24GB 1.599€) • Xbox Series X bestellbar • Samsung SSD 1TB 79€ [Werbung]
    •  /