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Attacke: Sony verspricht Datensicherheit nach DDoS auf PSN

Nach einer DDos-Attacke vom Wochenende um den 24. August 2014 ist das Playstation Network wieder online. Laut Sony handelte es sich diesmal nicht um einen Hack, so dass Nutzerdaten sicher sein sollen.
/ Nico Ernst
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Logo des Playstation Network (Bild: Sony)
Logo des Playstation Network Bild: Sony

Am Wochenende um Sonntag, den 24. August 2014 gab es eine erneute DDoS-Attacke auf das Playstation Network (PSN) von Sony. Wie das Unternehmen in seinem europäischen Blog schreibt(öffnet im neuen Fenster) , wurde das System daher von Sony selbst zunächst offline geschaltet. Die ursprünglich geplanten Wartungsarbeiten zog man dabei vom vorher geplanten Montag auf den Sonntag vor.

Mindestens am Mittag und Nachmittag des Sonntags war daher nach Beobachtungen von Golem.de auch aus Deutschland kein Zugriff auf das PSN möglich. Das ist nicht nur für Kommunikation und Mehrspielerpartien ärgerlich, auch manche Apps wie für Streamingdienste verlassen sich neben den eigenen Konten auch auf die Anmeldung beim PSN und geben eine Fehlermeldung aus, wenn das nicht möglich ist. Ein Beispiel dafür ist Amazon Instant Video, das aber durch Wegklicken des Hinweises auch ohne PSN funktioniert.

Wie Sony nach Behebung des Ausfalls sagte, gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass Nutzerdaten entwendet worden seien, das Unternehmen spricht ausdrücklich von einer DDoS-Attacke. Dem widerspricht ein vermeintlicher Hacker, der sich "FamedGod" nennt, jedoch in einem Youtube-Video(öffnet im neuen Fenster) , das er auch auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) verbreitet hat. Demnach soll es bei den Sony-Servern durchaus noch Schwachstellen geben, durch die sich Zugriff auf Kontoinformationen erlangen lässt. Ebenfalls nimmt die Gruppe "LizardSquad" per Twitter(öffnet im neuen Fenster) für sich in Anspruch, an den Ausfällen beteiligt zu sein. Von wem die Attacke maßgeblich stammt, lässt sich nicht klären.

Für Sony ist die Sicherheit des PSN besonders wichtig, weil es im Jahr 2011 mehrere Einbrüche in das System gab, wobei auch die Daten von Kunden in die falschen Hände fielen.


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