Atom x7: Intel verkleinert CPU-Kerne um zwei Drittel

Aus Silvermont wird Airmont: Dank der 14-nm-FinFET-Technologie schrumpfen zwei Atom-Kerne plus Cache um 64 Prozent. Klein dürfte der Chip verglichen mit der Konkurrenz dennoch nicht sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Die-Shot eines Cherry-Trail-SoC
Die-Shot eines Cherry-Trail-SoC (Bild: Intel)

Intel hat auf der IDF-Hausmesse im chinesischen Shenzhen weitere Details zu den Cherry Trail genannten Systems-on-a-Chip veröffentlicht, die beispielsweise als Atom x7 im Surface 3 stecken. Durch den Wechsel von der 22- auf die 14-nm-FinFET-Technologie hat Intel die Silvermont-CPU-Kerne samt Caches eigenen Angaben zufolge um rund zwei Drittel verkleinert.

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Konkret gibt der Hersteller an, den Platzbedarf eines Funktionsblockes bestehend aus zwei Atom-Kernen samt L1-Caches, dem Bus Interface Unit (BIU) und einem MByte L2-Cache um 64 Prozent geschrumpft zu haben. Jeder Cherry-Trail-Chip beinhaltet zwei solcher Airmont-Dualcore-Blöcke, bei Bedarf wird einer davon deaktiviert.

Auffällig ist, dass besonders der L2-Cache von dem Wechsel vom 22- auf den 14-nm-FinFET-Prozess profitiert. Einerseits skalieren Caches aus SRAM-Zellen generell gut mit Shrinks, andererseits hat Intel sein P1273-Verfahren für Systems-on-a-Chip wie Cherry Trail besonders darauf optimiert. So soll eine SRAM-Zelle nur 0,0500 µm² messen.

Was Intel bisher nicht verraten hat, ist die Die-Fläche eines Dualcore-Blocks samt L2-Cache. AMDs schon etwas ältere Jaguar-Architektur (aktuell ist Puma+) belegt 26 mm² für vier Kerne plus Cache. Ohnehin ist der Flächenbedarf des Prozessorteils nicht das Problem bei Intel, sondern der Grafikpart.

  • CPU-Modul von Bay Trail verglichen mit Cherry Trail (Bild: Intel)
  • Package und Chip von Cherry Trail verglichen mit US-Münzen (Bild: Intel)
  • Die-Shot von Cherry Trail (Bild: Intel)
  • Blockdiagramm von Cherry Trail (Bild: Intel)
CPU-Modul von Bay Trail verglichen mit Cherry Trail (Bild: Intel)
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Der hinkte bisher der Konkurrenz hinterher, weswegen statt vier Ausführungsblöcken gleich 16 in Cherry Trail stecken, obendrein mit verbesserter Gen8-Broadwell-Technik. Die Grafik-Rechenwerke machen grob ein Drittel des kompletten Chips aus, da auch der P1273-Prozess noch nicht sonderlich auf GPU-Packdichte optimiert ist.

AMDs kommender Carrizo-L könnte kompakter ausfallen oder zumindest nur wenig größer, trotz veralteter 28-nm-Fertigung.

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TC 08. Apr 2015

für 60¤ gibts auch einen Quadcore-Atom mit je 1.83 Ghz, 1GB RAM und 16GB eMMC zwar bisher...

wafersurfer 08. Apr 2015

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_%28Halbleitertechnik%29



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