Atom C2000 & Kaby Lake: Updates beheben Defekt respektive fehlendes HDCP 2.2

Das neue C0-Stepping für Intels Atom-Chips soll dafür sorgen, dass die Prozessoren im NAS-Dauerbetrieb nicht mehr ausfallen und bei den Kaby-Lake-Modellen gibt es eine Aktualisierung, dank der HDCP 2.2 für 4K-Inhalte funktionieren soll.

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Ein älterer Core i7-6770HQ
Ein älterer Core i7-6770HQ (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Intel hat zwei seiner Prozessorfamilien aktualisiert: Für die Atom C2000 alias Avoton/Rangeley und die siebte Core-Generation alias Kaby Lake gibt es ein neues Stepping respektive ein Microcode-Update. Die Atom C2000 in der bisherigen B0-Revision können im Langzeiteinsatz, etwa im NAS-Betrieb, einen Defekt des LPC-Busses (Low Pin Count) erleiden, aufgrund dessen das System nicht mehr bootet. Durch die C0-Revision wird das Erratum AVR54 (PDF) behoben. Betroffen sind sehr viele Hersteller wie Asrock, Netgear, Synology - Western Digital hat daher den Support für seine NAS erweitert.

  • Erratum AVR54 (Bild: Intel)
  • Das CO-Stepping behebt den LPC-Fehler (Bild: Intel)
  • HDCP-2.2-Update für Kaby Lake (Bild: Intel)
Erratum AVR54 (Bild: Intel)
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Im Falle der Kaby Lake verrät eine Product Change Notification (PDF) die Details: Aktualisiert wurden der Core i7-7500U, Core i5-7200U, Core i3-7100U, Core i7-7Y75, Core i5-7Y54 sowie Core M3-7Y30 und damit alle Prozessoren der U- sowie Y-Serie, die im August 2016 veröffentlicht wurden. Nicht betroffen ist etwa der später erschienene Core M3-7Y32. Die überarbeiteten CPUs weisen weiterhin das H0-Stepping auf, die erhalten aber neue Sspec-Nummern. Sie unterstützen den Inhalteschutz HDCP 2.2, der beispielsweise für 4K-UHD-Blu-rays und 4K-Serien bei Netflix erforderlich ist. Allerdings klappt Letzteres bisher mit einem Dell XPS 13 (9360) auch schon, offenbar liefert Intel also passenden Microcode für HDCP 2.2 schon länger an OEMs.

Da sich an der Hardware nichts ändert, beherrschen die Kaby Lake weiterhin kein natives HDMI 2.0 - Hersteller müssen die Schnittstelle daher von einem Displayport 1.2 per Konverter (LSPC) implementieren.

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