• IT-Karriere:
  • Services:

Atom C2000: Intels Silvermont startet in Servern mit bis zu 8 Kernen

Als Serie C2000 hat Intel neue Atom-CPUs vorgestellt, die bisher unter den Codenamen Avoton und Rangeley bekannt waren. Sie basieren auf der neuen Silvermont-Architektur, die bald auch in Tablets eingesetzt wird. Dazu gibt es auch schon einen kleinen Benchmark.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Server-Atom C2000
Der Server-Atom C2000 (Bild: Intel)

Intels neue Silvermont-Architektur startet nicht zuerst in Smartphones und Tablets, sondern in (Micro-)Servern. Der Chiphersteller geht hier also im Vergleich zu den großen Core-Prozessoren den umgekehrten Weg: Diese erscheinen zuerst für Notebooks und Desktops und landen erst nach etwa einem Jahr in Servern.

Stellenmarkt
  1. ING Deutschland, Frankfurt, Nürnberg
  2. Universität Hamburg, Hamburg

Für die neuen Server-Atoms hat Intel insgesamt 14 Modelle vorgestellt, die sich in der Zahl der Kerne, Takt und Schnittstellenausstattung unterscheiden. Dabei unterscheidet sich auch die Leistungsaufnahme deutlich. So benötigt das kleinste Modell C2350 mit zwei Kernen bei 1,7 GHz nur 6 Watt TDP. Dafür bringt es aber auch nur einen Speicherkanal und vier PCIe-Lanes mit. Die PCI-Express-Controller sind bei allen neuen Atoms nur in Version 2.0 ausgeführt.

Das größte Modell, Atom C2750, mit acht Kernen bei 2,6 GHz benötigt 20 Watt TDP, ist aber viel kommunikationsfreudiger: 16 PCIe-Lanes, zwei Speicherkanäle, acht SATA-Ports und vier Ethernet-Controller sind geboten. Preise für die meisten neuen Atoms nennt Intel nur auf Anfrage. In der Ark-Datenbank des Unternehmens ist aber beispielsweise der Achtkerner CC2758 mit 2,4 GHz für 171 US-Dollar OEM-Preis gelistet.

  •  
  •  
  •  
  • Die RSA-Struktur mit optischen Netzen und neuen Server-Atoms (Bild: Intel)
  •  
  •  
Die RSA-Struktur mit optischen Netzen und neuen Server-Atoms (Bild: Intel)

Die neuen Bausteine sollen nicht nur in Microservern, sondern auch in anderen Netzwerkgeräten wie SAN-/NAS-Lösungen Platz finden. Dafür hat Intel auch bereits ein Rack mit der neuen Architektur RSA (Rack Scale Architecture) vorgeführt, das mit einer neuen optischen Verbindung arbeitet.

Zeitgleich mit der Vorstellung der Server-Atoms hat ein Intel-Ingenieur aus der Benchmark-Abteilung des Unternehmens auch ein Testergebnis eines Tablet-Atoms getwittert. Dieser Atom Z3770 mit vier Kernen kommt im Cinebench R11.5 auf 1,47 Punkte. Der Wert ist aber schlecht vergleichbar, da er mit der 32-Bit-Version des Benchmarks durchgeführt wurde, üblich ist für den Cinebench ein 64-Bit-Test.

Auch zur Leistungsaufnahme der Tablet-Plattform Bay Trail gibt es nur unbestätigte Angaben, der getestete Z3770 soll demnach bei etwa 7 Watt liegen - das wäre für eine Tablet-CPU sehr viel. Bereits in der kommenden Woche will Intel Bay Trail auf seiner Konferenz IDF aber näher vorstellen, dies hatte das Unternehmen bereits angekündigt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

root666 05. Sep 2013

Jetzt stell sich nur noch die Frage wieviele ARMs man braucht um an die Leistung eines...


Folgen Sie uns
       


Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X)

Im Video zeigt Golem.de, wie Yakuza - Like a Dragon auf der Xbox Series X aussieht.

Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X) Video aufrufen
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW: Radeon-Raytracing kann auch schnell sein
CoD, Crysis, Dirt 5, Watch Dogs, WoW
Radeon-Raytracing kann auch schnell sein

Wer mit Raytracing zockt, hat je nach Titel mit einer Radeon RX 6800 statt einer Geforce RTX 3070 teilweise die besseren (Grafik-)Karten.
Ein Test von Marc Sauter


    Gemanagte Netzwerke: Was eine Quasi-Virtualisierung von WANs und LANs bringt
    Gemanagte Netzwerke
    Was eine Quasi-Virtualisierung von WANs und LANs bringt

    Cloud Managed LAN, Managed WAN Optimization, SD-WAN oder SD-LAN versprechen mehr Durchsatz, mehr Ausfallsicherheit oder weniger Datenstau.
    Von Boris Mayer


      Star Wars: Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot
      Star Wars
      Darth-Vader-Darsteller Dave Prowse ist tot

      Er war einer der großen Stars der originalen Star-Wars-Trilogie und doch kaum jemandem bekannt. David Prowse ist im Alter von 85 Jahren gestorben.
      Ein Nachruf von Peter Osteried

      1. Spaceballs Möge der Saft mit euch sein
      2. The Mandalorian Erste Folge der zweiten Staffel ist online
      3. Star Wars Disney und Lego legen Star Wars Holiday Special neu auf

        •  /