Atlassian: Ausfall von Jira und Confluence dauert noch zwei Wochen

Diverse Atlassian-Dienste sind für Betroffene seit einer Woche offline. Die Reparatur könnte nun länger dauern, als den Kunden lieb ist.

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Atlassian arbeitet rund um die Uhr an einer Lösung für die Ausfälle.
Atlassian arbeitet rund um die Uhr an einer Lösung für die Ausfälle. (Bild: Pixabay.com/Pixabay License)

Der Ausfall diverser Atlassian-Dienste wie Jira und Confluence hält weiter an. Der Hersteller bestätigt einem Kunden sogar, dass die Reparaturarbeiten für einige Kunden bis zu zwei weitere Wochen dauern werden. Das berichtet Bleeping Computer mit Bezug auf Leserquellen. "Aufgrund der Komplexität des Umbauprozesses für Ihren Standort konnten wir bis jetzt keine festere voraussichtliche Zeit bestätigen", heißt es.

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Generell scheint Atlassian eher langsamer voranzukommen. So sind laut einem Informationsupdate auf der Jira-Statusseite etwa 35 Prozent der betroffenen Kunden wieder arbeitsfähig. Der Wiederherstellungsprozess sei besonders komplex, da dieser mehrere Schritte benötigt. Darunter müssen Standorte validiert und Daten verifiziert werden. "Diese Schritte erfordern zusätzliche Zeit, sind jedoch entscheidend, um die Integrität der wiederhergestellten Sites sicherzustellen", begründet Atlassian den Schritt.

Daten sind nicht vollständig sicher

Kunden können sich nicht hundertprozentig sicher sein, dass Atlassian sämtliche Daten wiederherstellen kann und es bei Betroffenen nicht zu einem Verlust kommt. "Wir erwarten, dass die meisten Standorte mit minimalem oder keinem Datenverlust wiederhergestellt werden können", schreibt das Unternehmen auf Twitter.

Insgesamt sei ein kleiner Teil der Kundschaft überhaupt betroffen. Etwa 400 von 200.000 Kunden berichten laut Atlassian von Ausfällen. Es sollen Maßnahmen eingeleitet werden, dass so ein Vorfall, der von The Register in Anlehnung an historische Ereignisse bereits als "der große Atlassian-Ausfall" bezeichnet wird, künftig verhindert wird. "Wir entschuldigen uns für die Länge und Schwere dieses Vorfalls und haben Maßnahmen ergriffen, um das in der Zukunft zu vermeiden."

Nachtrag vom 12. April 2022, 12:11 Uhr

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Atlassian hat eine öffentliche Stellungnahme herausgegeben. Wir haben sie auf Deutsch übersetzt:

"Wir wissen, dass dieser Ausfall inakzeptabel ist, und wir setzen uns voll und ganz dafür ein, ihn zu beheben. Unsere globalen Teams arbeiten rund um die Uhr daran, eine vollständige und sichere Wiederherstellung für unsere 400 betroffenen Kunden zu erreichen, und sie machen weiterhin Fortschritte."

"Derzeit haben wir die Funktionalität für über 35 Prozent der Benutzer, die von dem Dienstausfall betroffen sind, wiederhergestellt. Wir wissen, dass wir unsere Kunden gerade jetzt enttäuschen, und wir tun alles in unserer Macht Stehende, um das in Zukunft zu verhindern."

"Dieser Vorfall war nicht das Ergebnis eines Cyberangriffs und es gab keinen unbefugten Zugriff auf Kundendaten. Im Rahmen der planmäßigen Wartung ausgewählter Cloud-Produkte hat unser Team ein Script ausgeführt, um Legacy-Daten zu löschen. Diese Daten stammten von einem veralteten Dienst, der in den Kerndatenspeicher unserer Produkte verschoben wurde."

"Anstatt die Legacy-Daten zu löschen, löschte das Script fälschlicherweise Sites und alle zugehörigen Produkte für diese Sites, einschließlich verbundener Produkte, Benutzer und Anwendungen von Drittanbietern. Wir führen umfangreiche Sicherungen und Wiederherstellungen durch, und es wurde kein Datenverlust von Kunden gemeldet, deren Zugang bis jetzt wiederhergestellt wurde."

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Jeson 13. Apr 2022

Ich glaube man darf die Psychologie der Cloud und des Ausfalls nicht unterschätzen...

tomatentee 13. Apr 2022

Und trotzdem setzen die ganzen schlauen CIOs weiterhin Windows ein :-D

Smolo 13. Apr 2022

Das ist ja kein Mechanismus sondern TryAndError und wird ungefähr dem entsprechen was...

lunarix 12. Apr 2022

Das haben sie bei uns auch versucht - und wie Du sagst: die Preiserhöhungen waren...



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