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Atlas, Spot und Stretch: Hyundai plant, Roboter künftig in Autohäusern zu verkaufen

Laut dem Hyundai-Chef José Muñoz ist das Netz von Autohäusern ein idealer Vertriebskanal für Roboter.
/ Mike Faust
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Hyundai-Chef José Muñoz bei der Veranstaltung Semafor World Economy 2026 am 14. April 2026 in Washington, D.C, USA (Bild: Kevin Dietsch/Getty Images)
Hyundai-Chef José Muñoz bei der Veranstaltung Semafor World Economy 2026 am 14. April 2026 in Washington, D.C, USA Bild: Kevin Dietsch/Getty Images

Hyundai-Händler könnten in Zukunft neben Autos auch Roboter verkaufen. Wie der Hyundai-Chef José Muñoz auf einer Investorenkonferenz erklärte(öffnet im neuen Fenster), sei das bestehende Händlernetz ein potenzieller Vertriebskanal für Roboter. Die konzerneigene Hyundai Capital prüfe zudem, ob Finanzierungsmodelle für Endverbraucher beim Kauf von Robotern, ähnlich wie bei Autos, umsetzbar sind.

Muñoz nannte weder einen möglichen Starttermin noch Preise oder eine Liste beteiligter Händler. Auch ob sich das Angebot an Privatkunden richten soll, ließ er offen. Hyundai hält seit dem Jahr 2021 eine Beteiligung in Höhe von 80 Prozent am Roboterbauer Boston Dynamics. Letzterer verkauft seine Roboter Spot und Stretch vor allem an die Industrie, den Logistiksektor und für Inspektionen.

Im Mittelpunkt der Robotikstrategie von Hyundai steht der humanoide Atlas. Der Autokonzern will diesen ab dem Jahr 2028 in seinem Metaplant genannten Werk im US-Bundesstaat Georgia einsetzen. Zunächst soll der Roboter etwa für das Bereitstellen von Bauteilen verwendet werden, und später sollen komplexere Montagearbeiten hinzukommen.

Hyundai plant, 30.000 Roboter pro Jahr zu produzieren

Boston Dynamics bezeichnet Atlas inzwischen als produktionsreif und fertigt bereits erste Exemplare. Deren erste Einsätze bei Hyundai und Google Deepmind seien noch innerhalb des Jahres 2026 vorgesehen. Von einem breit verfügbaren Haushaltsroboter ist Atlas aber noch weit entfernt.

Hyundai plant parallel dazu eine Produktionsstruktur für bis zu 30.000 Roboter pro Jahr ab 2028. Der Konzern spricht dabei allgemein von 30.000 Robotereinheiten und will neben Atlas auch Spot und Stretch weiterhin vermarkten.

Neben klassischem Verkauf setzt Hyundai zudem auf Robotics-as-a-Service. Kunden können Roboter dabei als laufenden Dienst inklusive Wartung, Softwareupdates und Fernüberwachung beziehen. Dieses Vertriebsmodell nutzt Boston Dynamics bereits bei Kunden wie DHL, Nestlé und Maersk.

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