Atlas: Razer baut ein Mauspad aus Glas

Razer hat mit dem Atlas(öffnet im neuen Fenster) ein ungewöhnliches Mauspad vorgestellt. Es besteht aus gehärtetem Glas statt aus Kunststoff, Gummi oder Textil. Der Grund: Auf der glatten Oberfläche können Kunden ihre Maus schneller und mit weniger Kraftaufwand bewegen. Damit ein optischer Sensor auch damit kompatibel ist, wird eine spezielle 2-Mikrometer-Beschichtung aufgetragen. Die soll zudem noch einmal für mehr Glätte der Oberfläche sorgen.
Das Atlas ist auf der Unterseite gummiert und rutscht somit auf einem Tisch nicht unabsichtlich hin und her. Die Beschichtung soll zudem dabei helfen, Kratzer und andere Verschleißschäden zu vermeiden. Glas-Mauspads lassen sich zudem relativ einfach reinigen und können dadurch hygienischer sein.
Große Fläche, großer Preis
Allerdings gibt Razer an, es nicht unter starker Sonneneinstrahlung zu nutzen. Es könnte als Lupe agieren und so Brände verursachen. Generell ist ein Glas-Mauspad zum Mitnehmen eher ungeeignet, da es schwer, empfindlich und sperrig ist. Das Atlas misst übrigens 450 x 400 mm und gehört damit zu den größeren Mauspads abseits kompletter Tischmatten.
Dies ist nicht das erste harte Mauspad von Razer. In der Vergangenheit stellte das Unternehmen etwa auch Aluminiummauspads her. Außerdem gibt es diverse Produkte aus Kunststoff und festem Gummi.
.png)
.png)
.png)
.png)
.png)
.png)
.png)
Das Atlas selbst gibt es in weißer und schwarzer Ausführung. Beide Varianten kosten 120 Euro. Das Glas-Mauspad gehört damit zu den eher teuren Zubehörteilen. Es wird aktuell zudem nur in der einen Größe angeboten. Es ist daher sinnvoll, eine kompakte Tastatur zu besitzen, da diese ansonsten mit dem Mauspad kollidieren könnte.