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Intel wird abgehängt

Wir testen auf dem Asus Prime B350 Plus mit Sockel AM4 und dem Asus Prime B360 Plus mit Sockel LGA 1151 v2 mit 16 GByte DDR4-Speicher jeweils nach Herstellerspezifikationen. Als Netzteil kommt ein Seasonic Prime TX mit 1000 Watt zum Einsatz. Der Athlon 3000G liefert in CPU-Benchmarks eine vergleichbare Performance zum Pentium G5400 ab, egal ob Single- oder Multithreading. Sofern AVX-Code genutzt wird, ist der AMD-Chip klar flotter, weil Intel diese Befehlssatzerweiterung den Billigmodellen vorenthält. Der Celeron G4900 ist ohnehin abgeschlagen, da er keine vier Threads via Hyperthreading unterstützt.

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Hinsichtlich der integrierten Grafikeinheit ist die UHD Graphics 610 der beiden Intel-Prozessoren chancenlos gegen die Vega 3 des Athlon 3000G, diese eignet sich für simple Spiele zwischendurch deutlich besser. Ein für 75 Euro erhältlicher Ryzen 2200G mit Vega 8 schafft allerdings doppelt so viele Bilder pro Sekunde. Bei der Videobeschleunigung ist AMD gleichauf, 4K-HDR läuft unter Netflix und unter Youtube gleichermaßen.

Die Leistungsaufnahme des Athlon 3000G ähnelt der des Pentium G5400, in diesem Segment spielt ohnehin mehr das Mainboard eine Rolle als der Chip, gerade im Leerlauf oder bei Teillast. Anders als bei den Athlon 2x0G erlaubt AMD es offiziell, den Athlon 3000G zu übertakten. Die Teiler für CPU, iGPU und RAM sind daher freigeschaltet - Intel sperrt diese bei Celeron/Pentium.

  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de))
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Win10 v1903, Intel Driver  26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)
  • Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Packung des Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Kühler des Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Kühler des Athlon 3000G (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Win10 v1903, Intel Driver 26.20.100.7463 UWD, Radeon Software 19.11.2 (Bild: Golem.de)

Verfügbarkeit und Fazit

Der Athlon 3000G kostet 53 Euro, er sollte in den nächsten Tagen flächendeckend verfügbar sein. Wir halten ihn für eine gute Wahl bei einem heimischen Office- und Multimedia-System, auf dem auch mal ein paar einfachere Spiele laufen sollen. Für 1080p-Gaming mit hohen Details ist die Vega-Grafik grenzwertig, in 720p klappen Lego- oder Unity-Titel wie Dawn of Man besser.

Wer einen Rechner mit dem Athlon 3000G bauen möchte, bekommt A320-Platinen bereits für unter 50 Euro. Soll es gleich ein Barebone sein, ist der Asrock Deskmini A300 (Test) eine Idee, für 250 Euro lässt sich ein Komplett-PC bauen.

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 Athlon 3000G im Test: Der Pentium-Tod
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gaciju 21. Nov 2019

Die Rede war nicht von der APU, sondern vom Gesamtsystem. Ich will dir nicht zu nahe...

ms (Golem.de) 20. Nov 2019

Steht doch im Text, dass es ein 14 nm Raven Ridge ist - und die haben Zen+ (kleines...

SchrubbelDrubbel 20. Nov 2019

jein, ich vergas Pentium G zu sagen. Die anderen sind Atoms.

maci23 20. Nov 2019

Ich sehe das anders. Auf dieser Schiene müssten eigentlich alle Boards ohne Lüfter...

oYa3ema5 19. Nov 2019

Hmmm. Etwas optimistischer kann man auch sagen, sie wollen den ollen RRidge-Plunder...


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