• IT-Karriere:
  • Services:

Schneller als die Intel-Konkurrenz

Für unsere Messungen verwenden wir zwei günstige Mainboards, konkret das Asus Prime B350 Plus mit Sockel AM4 (UEFI v4023) und das Asus Prime B360 Plus mit Sockel LGA 1151 v2 (UEFI v0904). Beide Systeme sind per Microcode gegen Spectre-artige Angriffe geschützt, auf der NVMe-SSD (Samsungs PM981) haben wir noch Windows 10 x64 v1803 installiert, also das Frühling-Update. Der Athlon 200GE arbeitet mit DDR4-2667-CL14 (SR), der Pentium G5400 und der Celeron G4900 mit DDR4-2400-CL14 (SR).

Stellenmarkt
  1. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Bingen am Rhein (Großraum Mainz)
  2. ALTANA Management Services GmbH, Wesel bei Düsseldorf

Die Performance des Athlon 200GE entspricht unseren Erwartungen, als Chip für einen Thin-Client oder Office-PC weist er mehr als genug Leistung auf. Das ist gerade im direkten Vergleich mit dem Pentium Silver J5005 spürbar, der auf der derzeitigen Atom-Architektur namens Goldmont+ basiert und sich trotz vier Kernen träger anfühlt. Der Celeron G4900 und der Pentium G5400 wiederum weisen subjektiv meist keinen Unterschied auf, der erstgenannte Billigprozessor bekommt bei über zwei Dutzend Tabs im Firefox-Browser aber Probleme.

  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)

Betrachten wir die CPU-Messwerte, fallen uns zwei Details auf: Bei Singlethread-Aufgaben wie dem Faststone Image Viewer wandelt der Pentium G5400 unsere Raw-Fotos schneller in Jpeg-Bilder um als der Athlon 200GE, der Celeron G4900 ist ein bisschen langsamer. Nehmen wir stattdessen Adobes besser parallelisiertes Lightroom für die gleiche Tätigkeit, kann sich der AMD-Chip vor die Intel-Konkurrenz setzen. In der Praxis sind diese Zeitunterschiede jedoch vernachlässigbar, weil wir davon ausgehen, dass ein solches System selten zur Konvertierung von vielen RAW-Fotos eingesetzt wird.

Während Intel die Celeron- und Pentium-Modelle in ihrem Funktionsumfang beschneidet, hat der Athlon 200GE die volle Unterstützung von Befehlssatzerweiterungen. Das zeigt sich in Blender und beim x265-Enconding, da beide von AVX(2) durchaus Gebrauch machen und den Raven Ridge daher teils in Front sehen. In Spielen mit dedizierter Grafikkarte positioniert sich der Pentium G5400 vor dem Athlon 200GE, der Celeron G4900 mit nur zwei Threads neigt zum Mikroruckeln und produziert Bildfehler in GTA 5, da er mit dem Streaming überfordert ist. Obacht: Das neue Assassin's Creed Odyssey startet auf beiden Intel-Chips nicht, weil ihnen AVX fehlt.

Die integrierte Vega-3-Grafikeinheit des Athlon schlägt die HD Graphics der versammelten Intel-Konkurrenz, die Vega 8 eines Ryzen 3 2200G rendert aber deutlich mehr Bilder pro Sekunde. Dennoch eignet sich der Athlon 200GE für das ein oder andere Spielchen, so laufen Counter-Strike Global Offensive, Lego Jurassic Park oder Rocket League in 1080 mit hohen Details mit halbwegs passabler Framerate. Wer es runder als 30 fps möchte, sollte auf 720p oder mittlere Einstellungen umschalten.

  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
  • Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)
Asus Prime B350/B360 Plus, 16 GByte DDR4, Seasonic 520W Titanium Fanless, Win10 x64 v1803, Intel 25.20.100.6323, RS 18.9.3 (Bild: Golem.de)

Überdies zeigt sich, dass der neue AMD-Chip zumindest in Kombination mit dem von uns verwendeten Mainboard ziemlich sparsam ist, egal ob im Leerlauf, bei (Teil-)Last oder der Videowiedergabe. Der Athlon 200GE lässt sich mangels offenen Multiplikators nicht nennenswert übertakten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängtVerfügbarkeit und Fazit 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 16,99€
  2. 23,99€

torrbox 23. Dez 2018

ok

SchrubbelDrubbel 26. Okt 2018

Zb, dass unter Windows 10 kein Linux läuft, sondern nur Gnu Tools. MS kann niemals Linux...

SchrubbelDrubbel 26. Okt 2018

Doch, nennt sich unter Linux Module und gibt es zB für einige Funktionen wie CRC32 und...

Anonymer Nutzer 12. Okt 2018

OK, nun die Optionen: 280 EUR System mit Athlon 2 Kern Ryzen 2 Kerne/ 4 Thread 310 EUR...

genab.de 11. Okt 2018

ich verstehe die ganze Disskusuin nicht, bin neulich mit einem A320 nach Berlin geflogen...


Folgen Sie uns
       


Leben auf dem Ozean: Reif für die autarke Insel
Leben auf dem Ozean
Reif für die autarke Insel

Die nachhaltige Heimat der Zukunft? Ein EU-Projekt forscht an modularen schwimmenden Inseln, die ihre Energie selbst erzeugen.
Ein Bericht von Monika Rößiger

  1. Umweltschutz Verbrennerverbot ab 2035 in Kalifornien
  2. Mindestens 55 Prozent Von der Leyen verschärft EU-Klimaziele deutlich
  3. Klimaschutz Studie fordert Verkaufsverbot für Verbrenner ab 2028

IT-Jobs: Feedback für Freelancer
IT-Jobs
Feedback für Freelancer

Gutes Feedback ist vor allem für Freelancer rar. Wenn nach einem IT-Projekt die Rückblende hintenüberfällt, ist das aber eine verschenkte Chance.
Ein Bericht von Louisa Schmidt

  1. IT-Freelancer Der kürzeste Pfad zum nächsten Projekt
  2. Selbstständiger Sysadmin "Jetzt fehlen nur noch die Aufträge"

Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test: Gut gebrüllt, Intel
Core i7-1185G7 (Tiger Lake) im Test
Gut gebrüllt, Intel

Dank vier äußerst schneller CPU-Kerne und überraschend flotter iGPU gibt Tiger Lake verglichen zu AMDs Ryzen 4000 eine gute Figur ab.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Tiger Lake Überblick zu Intels 11th-Gen-Laptops
  2. Project Athena 2.0 Evo-Ultrabooks gibt es nur mit Windows 10
  3. Ultrabook-Chip Das kann Intels Tiger Lake

    •  /