Atari Token: Atari will seine Kryptowährung neu aufstellen

Atari widerruft unter anderem seine Lizenz für den Atari Token, will das Projekt Kryptowährung aber noch nicht aufgeben.

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Atari will eine neue Kryptowährung starten.
Atari will eine neue Kryptowährung starten. (Bild: Andreas Rentz/Getty Images)

Atari beendet die Lizenzierung an den Investor ICICB. Das betrifft Hotels, Casinos und die Kryptowährung Atari Token. Das hat das französische Unternehmen in einer Pressemitteilung bekanntgegeben. Das heutige Atari wurde als Infogrames gegründet und hat mit dem ursprünglichen Atari nichts zu tun. Über den Aufkauf von Hasbro im Jahr 2001 kam Infogrames an den Markennamen.

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Atari hatte ein umfassendes Lizenzierungsabkommen mit ICICB getroffen, das unter anderem auch Hotels und Casinos umfasste. Der Atari Token sollte als virtuelle Währung beispielsweise in Online-Casinos verwendet werden.

Die auf Ethereum basierende Währung erwischte allerdings keinen guten Start. Als Token für die Unterhaltungs- und Gaming-Industrie beworben, stürzte der Atari Token in den ersten 36 Stunden nach seinem Start Ende 2020 um 70 Prozent im Wert ab. Zuletzt wurde die Währung immer noch unter dem Startpreis gehandelt.

Bisherige Lizenzierungen nicht mehr unter Kontrolle Ataris

Atari weist darauf hin, dass sämtliche Webseiten, Angebote sowie der Atari Token ab sofort außerhalb der Kontrolle Ataris liege. Abgeschlossen mit dem Thema Kryptowährung und Blockchain hat Atari allerdings noch nicht: Das Unternehmen plant bereits einen neuen Token - diesmal offenbar ohne Partner.

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Besitzer des alten Atari Token sollen ihr Kryptogeld in einen möglichen neuen Atari Token umtauschen können. Dafür hat das Unternehmen am 18. April 2022 um 18 Uhr mitteleuropäischer Zeit einen Snapshot aller Atari Token aufgenommen. Wer die Währung zu diesem Zeitpunkt besessen hat, ist berechtig, sie umzutauschen. Wann der neue Atari Token erscheinen wird, ist aktuell noch unbekannt.

Zu den Hintergründen des Endes der Partnerschaft mit ICICB macht Atari in der Pressemitteilung keine Angaben. In einer früheren Nachricht vom Februar 2022 wies das Unternehmen allerdings auf Lizenzierungsverstöße seitens ICICB hin. Bereits damals verwies Atari darauf, dass die Partnerschaft beendet werden könnte, sollte ICICB nicht wirksam gegen Lizenzverstöße vorgehen.

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