Asus zur Nexus-7-Entwicklung: "Es war wie Folter"

Google hatte Asus lediglich vier Monate Zeit gegeben, das Nexus-7-Tablet zu entwickeln. Für die Asus-Entwickler soll es "wie Folter" gewesen sein. Aufgrund des günstigen Preises wird das Tablet mit Android 4.1 alias Jelly Bean ohne Gewinn verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Asus-Chairman Jonney Shih
Asus-Chairman Jonney Shih (Bild: Josep Lago/AFP/Getty Images)

Asus-Chairman Jonney Shih hat nach der Vorstellung des Nexus-7-Tablets einige Hintergründe zur Entwicklung des Tablets verraten. Im Gespräch mit All Things Digital erklärte Shih, dass das Unternehmen von Google lediglich vier Monate Zeit erhalten hatte, um das Nexus 7 zu entwickeln. "Die Entwickler erzählten mir, das ist wie Folter", wird Shih bezogen auf den hohen Zeitdruck zitiert.

Stellenmarkt
  1. Software Architect Cyber Security (m/w / divers)
    Continental AG, Regensburg
  2. Referent Digitale Produkte & Services (m/w/d)
    Brückner Servtec GmbH, Siegsdorf
Detailsuche

Innerhalb von Asus hieß die Nexus-7-Entwicklung "Project A-Team". Zudem seien Entwickler nach Kalifornien in die Nähe von Google und in andere Orte entsandt worden. Damit waren mehr als 40 Asus-Mitarbeiter über den gesamten Globus verteilt, die dann im Schichtsystem 24 Stunden pro Tag daran entwickeln konnten. Ansonsten wäre das Tablet wohl nicht innerhalb von vier Monaten fertig geworden. Einen Monat nach dem Beginn der Entwicklung gab es erste Gerüchte zum Nexus-Tablet, das von Asus entwickelt wird.

Der Android-Chef von Google lobte Asus für diesen Einsatz: So meint Andy Rubin, dass kein anderer Hersteller das Tablet hätte so schnell entwickeln können. "Wir haben bei null angefangen und hatten nach vier Monaten ein funktionierendes Produkt", erklärte Rubin.

Google verkauft Nexus 7 ohne Gewinn

Mit dem Verkauf des Nexus 7 selbst verdient Google nach eigenen Aussagen nichts. Das Tablet werde über den Play Store einfach nur durchverkauft. "Es bleibt kein Gewinn übrig", erklärte Rubin. Google spare Geld durch den Direktvertrieb, weil das Tablet nur über den Play Store online angeboten werde. Auch Amazons Kindle Fire wird für 200 US-Dollar angeboten, allerdings macht Amazon damit sogar Verlust, obwohl die Hardwareausstattung deutlich schlechter ist als vom Nexus 7.

Golem Karrierewelt
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    06./07.02.2023, virtuell
  2. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    26./27.01.2023, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Google hat sich erstmals für Asus entschieden, um gemeinsam ein Nexus-Gerät zu entwickeln. Außerdem ist das Nexus 7 das erste Tablet im Rahmen der Nexus-Linie. Bisher hatte Google Nexus-Geräte einmal mit HTC und zweimal mit Samsung entwickelt. Das erste Android-Smartphone war ebenfalls eine Zusammenarbeit zwischen Google und HTC.

Google und Asus haben das Nexus 7 diese Woche angekündigt. Mit der Auslieferung des Nexus 7 wird Mitte Juli 2012 begonnen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Konfuzius Peng 03. Jul 2012

Naja vielleicht gerade so.... Ich nehme mein Tablet ganz gerne mit auf längere Fahrten...

Konfuzius Peng 02. Jul 2012

Ich nehme mein 7" Tab regelmässig mit in die Berliner S-Bahn (Ringbahn) Teilweise sieht...

elgooG 02. Jul 2012

Ja ja, "Von 0 angefangen" / "Von Grund auf neu entworfen" / "Völlig neues Design".... das...

Anonymer Nutzer 02. Jul 2012

Leute, es ist wie bei den Konsolen. Was heute noch ohne Gewinn an der Hardware verkauft...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Cybermonday
CPU-Kaufberatung für Spieler

Wir erklären, wann sich ein neuer Prozessor wirklich lohnt und wann man doch lieber warten oder in eine Grafikkarte investieren sollte.
Von Martin Böckmann

Cybermonday: CPU-Kaufberatung für Spieler
Artikel
  1. Netzwerkprotokoll: Was Admins und Entwickler über IPv6 wissen müssen
    Netzwerkprotokoll
    Was Admins und Entwickler über IPv6 wissen müssen

    Sogar für IT-Profis scheint das Netzwerkprotokoll IPv6 oft ein Buch mit sieben Siegeln - und stößt bei ihnen nicht auf bedingungslose Liebe. Wir überprüfen die Vorbehalte in der Praxis und geben Tipps.
    Von Jochen Demmer

  2. Tintenstrahldrucker: Epson baut keine Laserdrucker mehr
    Tintenstrahldrucker
    Epson baut keine Laserdrucker mehr

    Epson baut aus Umweltgründen künftig keine Laserdrucker mehr und konzentriert sich nur noch auf die Entwicklung und Produktion von Tintenstrahldruckern.

  3. Black Friday 2022: Heute letzte Chance auf Deals
     
    Black Friday 2022: Heute letzte Chance auf Deals

    Die Black Friday Woche endet und bietet heute mit dem Cyber Monday die letzte Chance auf Deals bei Amazon, Media Markt, Saturn, Lego und Co.
    Ausgewählte Angebote des E-Commerce-Teams

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Monday bei Media Markt & Saturn • Nur noch heute: Black Friday Woche bei Amazon & NBB • MindStar: Intel Core i7 12700K 359€ • Gigabyte RX 6900 XT 799€ • Xbox Series S 222€ • Gamesplanet Winter Sale - neue Angebote • WD_BLACK SN850 1TB 129€ [Werbung]
    •  /