Asus: Zenfone 2 in Bunt oder mit 3fach-Zoom und Laser

In Las Vegas hat Asus die neue Serie seiner Android-Zenfones vorgestellt. Beide Modelle sollen besonders gute Kameras besitzen, das Zenfone Zoom stellt sogar ab fünf Zentimetern scharf.

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Die Sonderversionen des Zenfone 2
Die Sonderversionen des Zenfone 2 (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

Unter dem Motto "Luxus für alle" hat Asus-Mitbegründer Jonney Shih am Vortag der CES die neue Serie seiner Zenfones vorgestellt. Beide Modelle, das Zenfone 2 und das Zenfone Zoom, arbeiten mit Intel-SoCs und einer 13- Megapixel-Kamera. Günstig ist nur das kleinste Modell des Zenfone 2, es ist für 199 US-Dollar, aber nur mit 1.200 x 720 Pixeln und 1 GByte zu haben. Das größere Modell, für das Asus noch keinen Preis nannte, hat ein Full-HD-Display und 4 GByte Dual-Channel-RAM sowie Dual-SIM.

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Beide Versionen des Zenfone 2 besitzen ein 5,5-Zoll-Display und einen sehr schmalen Rahmen. Shih zitierte oft Vergleiche mit Apple, so auch beim Gehäuse: Es ist beim Zenfone 2 so schmal, dass der Bildschirm 72 Prozent der Vorderseite ausfüllt, beim iPhone 6 Plus sind es nur 68,3 Prozent. Damit die Zenfones noch bedienbar bleiben, gibt es einen Einhandmodus. Doppeltes Antippen des Home-Symbols schrumpft den Bildschirminhalt in die rechte oder linke untere Ecke, so dass mit dem Daumen noch alle Elemente erreicht werden können. Die Größe dieser Darstellung lässt sich ändern.

  • Asus stellt Zenfone 2 und Zenfone Zoom vor. (Fotos: Nico Ernst)
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  • Schneller als ARM-SoCs (Fotos: Nico Ernst)
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  • Makroaufnahme auf Zenfone Zoom (Fotos: Nico Ernst)
  • Das Zenfone Zoom (Fotos: Nico Ernst)
  • Offenes Zenfone 2 mit Dual-SIM (Fotos: Nico Ernst)
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  • Zenfone 2 im Einhandmodus(Fotos: Nico Ernst)
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Schneller als ARM-SoCs (Fotos: Nico Ernst)

Besonderen Wert legt Asus auf die Hauptkameras, die beim Zenfone 2 und Zenfone Zoom 13 Megapixel erfassen. Die Software verfügt über viele Funktionen wie HDR und unter anderem eine Vorschau für neues Makeup - gezeigt wurde das mit einem Effekt für Rouge - noch vor der Aufnahme. Das ist Geschmackssache, die Anfangsblende von f/2.0 nicht, dadurch sind die Kameras recht lichtstark.

  • Asus stellt Zenfone 2 und Zenfone Zoom vor. (Fotos: Nico Ernst)
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Das Zenfone Zoom (Fotos: Nico Ernst)

Das Zenfone Zoom verfügt über das gleiche Kameramodul, aber zusätzlich einen optischen Dreifachzoom. Dieser kann noch durch Software-Zoom auf 12fach erweitert werden. Beim Scharfstellen hilft ein Laser, unter anderem ist dieser für die Naheinstellgrenze von nur fünf Zentimetern verantwortlich. Selbst die feinen Muster eines Geldscheins lassen sich so laut Asus noch erfassen.

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Wir konnten das am Zenfone Zoom, das nur hinter Glas zu sehen war, nicht ausprobieren, aber mit einem Zenfone 2 testen. Es stellt ab rund zehn Zentimetern scharf, die Darstellung eines Dollarscheins ist auch beim günstigeren Smartphone recht detailliert. Beim Zenfone Zoom gibt es zusätzlich einen Bildstabilisator, der vor allem beim Filmen helfen soll. Ebenso sind, für ein Smartphone ungewöhnlich, alle Werte für Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich und Empfindlichkeit manuell einzustellen.

  • Asus stellt Zenfone 2 und Zenfone Zoom vor. (Fotos: Nico Ernst)
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  • Schneller als ARM-SoCs (Fotos: Nico Ernst)
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  • Makroaufnahme auf Zenfone Zoom (Fotos: Nico Ernst)
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  • Offenes Zenfone 2 mit Dual-SIM (Fotos: Nico Ernst)
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  • Zenfone 2 im Einhandmodus(Fotos: Nico Ernst)
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Makroaufnahme auf Zenfone Zoom (Fotos: Nico Ernst)

Das Zenfone Zoom gibt es nur in Schwarz oder Weiß, das Zenfone 2 zusätzlich in Rot und Gold. Daneben sind auch Sonderserien mit strukturierten Rückseiten vorgesehen, gezeigt hat Asus bisher sechs Varianten, teilweise mit Farbverläufen. Ob diese abnehmbaren Gehäusehälften auch einzeln angeboten werden, steht noch nicht fest.

Die Akkus besitzen eine Kapazität von 3.000 Milliamperestunden und eine Schnellladefunktion. In nur 39 Minuten soll ein Zenfone 2 schon 60 Prozent der Ladung erledigt haben, für das Zenfone Zoom machte Asus keine Angaben. Dual-SIM und Micro-SD-Slot sind bei beiden Modellen vorhanden, aber nur durch Abnehmen der Rückseite erreichbar. Unten in der Mitte sitzt der Port für Micro USB 2.0, der auch OTG unterstützt. Zu MHL sagte Asus nichts, vermutlich fehlt diese Funktion.

  • Asus stellt Zenfone 2 und Zenfone Zoom vor. (Fotos: Nico Ernst)
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  • Schneller als ARM-SoCs (Fotos: Nico Ernst)
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Offenes Zenfone 2 mit Dual-SIM (Fotos: Nico Ernst)

Funktechnisch sind die Zenfones auf aktuellem Stand, LTE bis 150 MBit/s ist ebenso vorhanden wie Bluetooth 4.0. WLANs bis 802.11 ac lassen sich nutzen, zum Tempo machte Asus hier keine Angaben. Üblich ist bei Smartphones Single-Band, was maximal 433 MBit/s im 5-GHz-Band ergibt oder 150 MBit/s bei 2,4-GHz-Netzen.

Das Zenfone 2 soll ab März 2015 in den USA erhältlich sein und ab 199 US-Dollar kosten - aber dann, wie eingangs erwähnt, nur in der kleinsten Ausstattung. Solche Unterschiede gibt es beim Zenfone Zoom nicht, es kostet immer 399 US-Dollar und erscheint im zweiten Quartal 2015. Ob und wann die Geräte auch in Deutschland auf den Markt kommen, konnte Asus in Las Vegas noch nicht sagen.

Nachtrag vom 6. Januar 2015, 22:32 Uhr

Wir haben den Artikel um ein Hands-on-Video zum Zenfone 2 erweitert.

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