Eigenarten des Akkus

Die Akkuverwaltung verwirrte uns insgesamt etwas. Bei einem vollen Tablet und einem halbleeren Dock wurde der Akku des Tablets benutzt, nicht der des Docks. Beim Ein- und Ausstecken wurde dann doch gelegentlich der Akku des Docks verwendet. Das liegt daran, dass ab einem gewissen Batterielevel der Dock-Akku den Tablet-Akku auflädt, statt einfach die Energie durchzuleiten. Das geht letztendlich unnötig auf die Akkuzyklen. Insgesamt gefällt uns die Batterieverwaltung deswegen nicht, auch wenn es Vorteile haben kann, durch das Dock das Tablet etwas aufzuladen. Unter Windows wird normalerweise zuerst ein Slice- oder Laufwerksschachtakku verwendet, bevor der Hauptakku die Energieversorgung übernehmen muss.

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Der Akku des Docks entleert sich nicht vollständig, um das Tablet aufzuladen. Bis 5 Prozent geht der Ladestand zurück. Ab dem Moment nutzt das Tablet wieder den eigenen Akku. Erst danach wechselt das System wieder auf den Akku im Dock und schaltet sich bei 2 Prozent Restkapazität ab.

Keine Angabe der Restlaufzeit

Windows RT meldete uns zudem nie eine Restlaufzeit des Akkus. Das hat das RT-Tablet mit anderen Tablets mit iOS oder Android gemeinsam. Für Windows ist das allerdings ungewöhnlich, zeigt das System doch normalerweise recht präzise Restlaufzeiten anhand der aktuellen Last an. Dafür meckert das System darüber, dass aktuelle Helligkeitseinstellungen die Akkulaufzeit negativ belasten. Das war aber Absicht, da uns das Tablet in den normalen Einstellungen zu dunkel war. Die Prozentwerte als Basis haben einen weiteren Nachteil, den wir schon länger an Windows kritisieren. Die Laufzeiten von Windows-Geräten sind mittlerweile so lang, dass eine Basis anhand der Restzeit besser wäre. In den Standardeinstellungen warnt das Vivo Tab RT mit dem Dock zusammen bereits bei 6 Prozent vor einem leeren Akku. Normalerweise hat das Tablet dann aber weit mehr als eine Stunde Akkulaufzeit übrig.

Die Akkulaufzeiten sind für ein Windows-Gerät enorm, vor allem bei nur 530 Gramm Gewicht. Wir haben beim Arbeiten mit dem Tablet etwa 10,5 Stunden Laufzeit in der Praxis erreicht. Die Helligkeit des Tablets passte sich dabei den wechselnden Lichtverhältnissen an, WLAN war aktiv, und selten haben wir uns per Mobilfunk eingewählt. In den Einstellungen haben wir dem Tablet nicht erlaubt, sich oder das Display abzuschalten. In einem zweiten Test interessierte uns, ob das Abspielen von Videodateien nennenswert auf im Vergleich zu x86ern schwache CPUs Einfluss hat. Wir haben also bei niedriger Helligkeit und bei aktivem WLAN Big Buck Bunny (720p) in einer Dauerschleife laufen lassen. Nach 9 Stunden und 44 Minuten schaltete sich das Tablet ab. Das Anschauen von Videos ist also eine höhere Last als normales Arbeiten. Ein Test mit dem 540 Gramm wiegenden Dock konnten wir aus Zeitgründen leider nicht durchführen. Insgesamt hält Windows RT, was es verspricht: akzeptable Geschwindigkeit bei langen Akkulaufzeiten und geringem Gewicht.

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So lange Akkulaufzeiten sind mit Windows-Notebooks in der Regel nur mit großen Akkus sowie teuren Unterschnall- oder Laufwerksschachtakkus möglich. Zwar hat ein Windows-8-Notebook den Vorteil, klassische Desktopprogramme auszuführen, wer unterwegs nur Powerpoint oder Word nutzen will, findet mit dem Vivo Tab RT aber einen konkurrenzlos leichten Dauerläufer.

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 Schwierigkeiten mit Windows RT und der GeschwindigkeitFazit und Verfügbarkeit von Asus' Vivo Tab RT 
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knarf 22. Jan 2013

Die Kacheloberflaeche ist leider zu dumm bei falschen WLAN-Passwoertern richtig zu...

paradigmshift 01. Jan 2013

Dir ist schon klar das Win RT nicht auf x86 Architektur sonder ARM läuft?

blau34 30. Okt 2012

komisch bei mir sind genau 11 gb belegt. Auf dem Surface. Inkl. Office und ein paar Apps...

flasherle 30. Okt 2012

Heult net rum und kauft euch einfach ein surface pro und gut is...



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