Abo
  • Services:

Schwierigkeiten mit Windows RT und der Geschwindigkeit

Ein paar Probleme sind uns beim Benutzen des Tablets aufgefallen. Neben den bereits erwähnten seltsamen Eigenarten in tiefen Systemfunktionen gab es vor allem wider Erwarten mit unseren Druckern Probleme. Während unsere Windows-8-Geräte, wie es Microsoft versprochen hat, Geräte in unserem Netzwerk automatisch einbinden, wollte das Vivo Tab RT unseren HP-Drucker so nicht finden. Wir mussten ihn über das Hinzufügen des Druckers einbinden, der dort auch sofort im Netzwerk erkannt wurde. Ein Hinzufügen als "Gerät und Drucker" funktionierte im Desktop hingegen nicht. Wir sahen dafür ständig Bluetooth-Geräte in unserer Umgebung. Auch das Hinzufügen des Druckers über die Metro-Einstellungen wollte nicht gelingen. Das bedeutet, dass ein Windows-RT-Nutzer ab und an im Bereich des Desktops konfigurieren muss, und sei es für das Hinzufügen eines Druckers. Windows RT liefert zahlreiche Treiber für Drucker mit. Beim kurzen Drüberschauen hatten wir den Eindruck, dass es dieselben Treiber sind, die auch Windows 8 zur Verfügung stehen. Für ein Tablet ist das eine große Auswahl.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Bosch Gruppe, Abstatt

Eine seltsame Fehlermeldung haben wir zudem über Office 2013 bekommen. Beim Versuch, in Office selbst den Drucker hinzuzufügen, kam die Fehlermeldung: "Der Active-Directory-Domänendienst steht momentan nicht zur Verfügung." Für den Endanwender ist das nicht unbedingt eine hilfreiche Fehlermeldung. Durch die zahlreichen alternativen Wege des Hinzufügens von Druckern ist das aber kein unlösbares Problem. Fehlermeldungen gibt es zudem bei Office auch durch Makros.

  • Sprachauswahl am Anfang der Einrichtung des Vivo Tab RT. Sonnenlicht ist für das Tablet nur ein geringes Problem.
  • Lizenzhinweis
  • USB-Adapter, um einen SD-Kartenleser anzuschließen. Das Vivo Tab RT hat nur einen Micro-SD-Kartenschacht.
  • Eine Ladeleuchte zeigt an, dass das Tablet gerade lädt. Das Dock kann auch ohne das Tablet aufgeladen werden.
  • Micro-SD-Schacht in der Mitte
  • Vivo Tab RT zusammengeklappt im Tastaturdock
  • Der USB-Anschluss am Dock kann direkt genutzt werden.
  • Am Tablet selbst ist nur der Dock-Anschluss, für den es ein USB-Stromkabel gibt.
  • Vivo Tab RT
  • Erst einmal sollte der Windows-RT-Nutzer mehrere Updates installieren.
  • Parallel können die über den Microsoft-Account zugewiesenen persönlichen Apps installiert werden.
  • Die Freigabe funktioniert nicht.
  • Die Datenträgerverwaltung
  • Group Policy Editor
  • Für sichereres Arbeiten empfiehlt sich ein Nutzer mit Standardrechten.
  • Taschenrechner und Editor
  • Ohne diesen Dienst funktioniert die Freigabe nicht.
  • Zugriff auf die Freigabe
  • Freigabe-Optionen sind nun verfügbar.
  • Erfolgreiche Freigabeeinrichtung
  • Beim Versuch, einen Drucker unter Office einzurichten
  • Windows RT im Dual-Monitor-Betrieb. Gut zu sehen: Nach einem Absturz sind die Ions in der Taskleiste verschwunden.
  • Asus braucht alleine für die Wiederherstellungspartitionen mehr als 4 GByte.
  • Die alte Bildschirmtastatur kann Dinge, die die neue Tastatur nicht kann.
  • Explorer
  • Programme können nicht deinstalliert werden.
  • Installierte Desktopanwendungen unter Windows RT
  • 1.366 Pixel in der Breite sind für  die Side-by-Side-Ansicht wichtig.
  • Asus' SMS-Anwendung
  • Das Mobility Center ist auch Teil von Windows RT.
  • Die virtuelle Tastatur im Asus-Tablet.
  • Ereignisanzeige
  • MSI-Dateien werden genauso wenig ausgeführt...
  • ... wie exe-Dateien.
  • Netzwerkumgebung
  • Excel-Einschränkungen unter RT. Diese Fehlermeldung fehlt bei der Desktopvariante: "Diese Datei enthält nicht unterstützte Features, die möglicherweise nicht wie erwartet funktionieren."
Excel-Einschränkungen unter RT. Diese Fehlermeldung fehlt bei der Desktopvariante: "Diese Datei enthält nicht unterstützte Features, die möglicherweise nicht wie erwartet funktionieren."

Den schlimmsten Zwischenfall gab es beim Abkoppeln vom Dock. Da stürzte uns das Tablet zweimal ab. Hoffentlich kann Asus das Problem noch lösen, wir gehen davon aus, dass das ein Bug im System ist. Auf das Dock kann der Nutzer in der Regel unter Windows RT verzichten. Wir haben keine Stellen gefunden, die nicht mit dem Touchscreen benutzbar sind. Der Anwender muss aber ein paar Einschränkungen kennen, die zum Teil nerven.

Windows-RT-Desktop mit mangelnder Touchscreenanpassung

Der Desktop von Windows RT ist in keiner Weise besser an die Fingerbedienung angepasst als der von Windows 8 oder Windows 7. Als wir in den Energieeinstellungen versucht haben, die Helligkeit mit einem klassischen Windows-Slider einzustellen, brauchten wir mehrere Versuche. Windows bietet auch in der RT-Version abseits der aufgesetzten Kacheloberfläche keine Trefferzonen um Bedienelemente, obwohl diese notwendig sind und häufig genug Platz vorhanden ist. Zudem wird auch unter Windows RT nicht die virtuelle Tastatur automatisch gestartet, wenn der Nutzer auf dem Desktop in ein Feld tippt.

Die neue virtuelle Tastatur ermöglicht kein Multiselect auf dem Desktop. Wer also mit der Steuerungstaste und dem Finger mehrere Elemente auswählen will, kann das nicht tun. Es gibt aber Alternativen, wie etwa das Ziehen eines Rahmens um Dateien. Wer gezielter auswählen will, muss die Bildschirmtastatur nutzen, die von älteren Windows-Versionen übernommen wurde. Damit kann mit gedrückter Steuerungstaste mehr als eine Datei ausgewählt werden. Diese Tastatur beherrscht leider kein Multitouch. Wir mussten beim Arbeiten also zwischen den beiden Tastaturen wechseln, um alles durchführen zu können. Alternativ kann beim Selektieren mit dem Finger auch die obere linke Ecke eines Elements anvisiert werden. Dann können mehrere Elemente selektiert werden. Wer zwischendurch danebenklickt, was auf dem Desktop häufiger passiert, verliert die Selektion jedoch wieder.

Dateioperationen wie beispielsweise das Hochladen von Bildern über einen Browser sollte der Anwender, wenn möglich, über die Metro-Oberfläche durchführen. Dort funktioniert Multiselect durch einfaches Anklicken, da die Kacheloberfläche anderen Bedienungsprinzipien folgt als die Desktopoberfläche. Das funktioniert bei der Fingerbedienung deutlich besser.

Gerade bei vielen offenen Desktopanwendungen zeigt sich ein Problem mit Windows RT und der Hardware. Das System wird einfach langsam. Die Fotoanwendung hat mitunter Schwierigkeiten, schnell Rohdateien anzuzeigen. Hier und da verschwinden Icons in der Taskleiste und der Desktopbrowser muss Bildinhalte neu nachladen. Wer sich nur in der Kachelwelt bewegt, hat diese Probleme nicht. Doch durch Office 2013 hat der Nutzer eigentlich ständig einen Grund, zusätzlich den Desktop zu nutzen.

Insgesamt ist die Geschwindigkeit in der Praxis ziemlich gut. Der Anwender sollte bei großen Excel-Dokumenten Geduld haben und ab und zu Desktopanwendungen schließen. Die neuen Windows-8-Apps frieren ohnehin ein. Da der Speicher nicht einfach erweitert werden kann, lässt sich nicht beurteilen, ob etwas mehr RAM helfen würde oder der Prozessor bei einigen Single-Thread-Anwendungen einfach zu langsam ist.

Full-HD-Videos lassen sich über die Video-App problemlos abspielen. Wer jedoch zwischen Apps viel hin- und herwechselt, muss mit Verzögerungen rechnen, bis das Video wieder flüssig läuft.

 Wie viel Windows steckt in Windows RT?Eigenarten des Akkus 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8
  10.  


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 194,90€ + Versand mit Gutschein: RYZEN20 (Bestpreis!)
  2. 59,79€ inkl. Rabatt
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

knarf 22. Jan 2013

Die Kacheloberflaeche ist leider zu dumm bei falschen WLAN-Passwoertern richtig zu...

paradigmshift 01. Jan 2013

Dir ist schon klar das Win RT nicht auf x86 Architektur sonder ARM läuft?

blau34 30. Okt 2012

komisch bei mir sind genau 11 gb belegt. Auf dem Surface. Inkl. Office und ein paar Apps...

flasherle 30. Okt 2012

Heult net rum und kauft euch einfach ein surface pro und gut is...

Kabelsalat 30. Okt 2012

http://www.microsoft.com/Surface/de-DE/surface-with-windows-8-pro/help-me-choose


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018)

Das Lenovo Thinkpad X1 Extreme wird das neue Top-Notebook des Unternehmens. Wir haben es samt Docking-Station auf der Ifa 2018 ausprobiert.

Lenovo Thinkpad X1 Extreme - Hands on (Ifa 2018) Video aufrufen
Lenovo Thinkpad T480s im Test: Das trotzdem beste Business-Notebook
Lenovo Thinkpad T480s im Test
Das trotzdem beste Business-Notebook

Mit dem Thinkpad T480s verkauft Lenovo ein exzellentes 14-Zoll-Business-Notebook. Anschlüsse und Eingabegeräte überzeugen uns - leider ist aber die CPU konservativ eingestellt und ein gutes Display kostet extra.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Thinkpad E480/E485 im Test AMD gegen Intel in Lenovos 14-Zoll-Notebook
  2. Lenovo Das Thinkpad P1 ist das X1 Carbon als Workstation
  3. Thinkpad Ultra Docking Station im Test Das USB-Typ-C-Dock mit robuster Mechanik

iPhone Xs, Xs Max und Xr: Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?
iPhone Xs, Xs Max und Xr
Wer unterstützt die eSIM in den neuen iPhones?

Apples neue iPhones haben neben dem Nano-SIM-Slot eine eingebaute eSIM, womit der Konzern erstmals eine Dual-SIM-Lösung in seinen Smartphones realisiert. Die Auswahl an Netzanbietern, die eSIMs unterstützen, ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz aber eingeschränkt - ein Überblick.
Von Tobias Költzsch

  1. Apple Das iPhone Xr macht's billiger und bunter
  2. Apple iPhone Xs und iPhone Xs Max sind bierdicht
  3. Apple iPhones sollen Stiftunterstützung erhalten

Grafikkarten: Das kann Nvidias Turing-Architektur
Grafikkarten
Das kann Nvidias Turing-Architektur

Zwei Jahre nach Pascal folgt Turing: Die GPU-Architektur führt Tensor-Cores und RT-Kerne für Spieler ein. Die Geforce RTX haben mächtige Shader-Einheiten, große Caches sowie GDDR6-Videospeicher für Raytracing, für Deep-Learning-Kantenglättung und für mehr Leistung.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Tesla T4 Nvidia bringt Googles Cloud auf Turing
  2. Battlefield 5 mit Raytracing Wenn sich der Gegner in unserem Rücken spiegelt
  3. Nvidia Turing Geforce RTX 2080 rechnet 50 Prozent schneller

    •  /