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Asus Taichi und Transformer Book: Notebook als Windows-Tablet mit zwei Displays

Computex 2012
Unter dem neuen Markennamen "Taichi" hat Asus in Taipeh die bisher schlaueste Verschmelzung von Tablet und Notebook vorgestellt. Falls das zu teuer wird, kann man für ähnliche Möglichkeiten auf das Transformer Book ausweichen.
/ Nico Ernst
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Asus Taichi mit zwei Displays (Bild: Asus)
Asus Taichi mit zwei Displays Bild: Asus

Zum Ende seiner Pressekonferenz auf der Computex 2012 in Taipeh hat Asus-Chef Jonney Shih das "Taichi" vorgestellt. Es ist nicht nur eine Designstudie, sondern soll so auf den Markt kommen. Das Gerät mit Intels Core-i-Prozessor lässt sich nicht nur wie ein herkömmliches Ultrabook nutzen.

Asus Taichi - Pressekonferenz (Computex 2012)
Asus Taichi - Pressekonferenz (Computex 2012) (00:59)

Klappt der Anwender es zu, funktioniert das Taichi wie ein Tablet. Dazu ist auf der Rückseite des Notebookbildschirms ein zweites Display mit Touchfunktionen angebracht. Beide Bildschirme bestehen aus IPS-Panels mit Full-HD-Auflösung. Durch die Funktionen von Windows 8 kann über den Touchscreen mit der Metro-Oberfläche gearbeitet werden, das innere Display lässt sich für den Windows-Desktop verwenden.

Da beide Displays wie zwei Monitore von Windows 8 verwaltet werden und dahinter auch derselbe Rechner steckt, müssen für den Tablet- oder Notebookmodus keinerlei Daten synchronisiert oder andere Maßnahmen ergriffen werden. Das sehr dünne Display mit zwei Panels hat Asus vermutlich durch eine gemeinsame Beleuchtung per Edge-LED gebaut. Das Taichi soll in den Formfaktoren 11,6 und 13,3 Zoll angeboten werden.

In diesen beiden Größen, aber zusätzlich auch noch als 14-Zoll-Version wird das Transformer Book erscheinen. Wie bei den Android-Tablets, die als Transformer bekannt sind, ist bei den Transformer Books der gesamte Rechner in das Display eingebaut. Es lässt sich aus einem Rumpf, der Tastatur und einen Zusatzakku beherbergt, herausziehen. Die Ausstattung liegt mit Intels Ivy-Bridge-CPUs (Core-i-3000), SSD und USB 3.0 auf Ultrabook-Niveau.

Als drittes Gerät, das sich flexibel verwenden lässt, zeigte Asus(öffnet im neuen Fenster) den Transformer AIO mit 18,4-Zoll-Display, den Jonney Shih scherzhaft als "größtes Tablet der Welt" bezeichnete. Bei diesem Gerät steckt aber der PC mit Intel-CPU in der Halterung des Displays, im Tabletmodus übernimmt Nvidias Tegra 3. Der kann dann sowohl Windows RT als auch Android ausführen. Beim Zeigen der Remote-Desktop-Funktion, mit welcher der PC-Rumpf aus der Halterung des Displays per Tablet bedient werden sollte, zickte jedoch Windows 8: Die Anwendung konnte wegen vermeintlich zu geringer Auflösung des Displays nicht gestartet werden. Ob das an Windows 8 oder am Gerät lag, ließ sich nicht abschließend klären.

Alle genannten Geräte will Asus in dieser Form auch auf den Markt bringen. Wann das der Fall sein soll - dazu muss Windows 8 auch endgültig fertiggestellt sein - und wie viel Taichi, Transformer Book und Transformer AIO kosten, steht noch nicht fest.


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