Asus Studiobook Pro X ausprobiert: Sieht gewollt nach Arbeit aus

Grau, schlicht und wenige Farbakzente: Schon das Aussehen des Asus Studiobook Pro X lässt einen professionellen Anspruch vermuten. Der bestätigt sich beim ersten Ausprobieren des leistungsfähigen Notebooks, das 4K-Panel mit 120 Hz Bildfrequenz und 16:10-Seitenverhältnis fällt dabei direkt auf.

Ein Hands on von veröffentlicht am
Das Studiobook Pro X von Asus hat das Screenpad 2 integriert.
Das Studiobook Pro X von Asus hat das Screenpad 2 integriert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine raue Textur am Deckel und ein schlichtes Grau sprechen für den professionellen Anspruch, den das Proart Studiobook bedienen will. Dass das Gerät von Asus stammt, erkennen wir an den typischen bronzenen Akzenten und dem Asus-Schriftzug. Die Taiwaner steigen mit gleich fünf dieser Notebooks in den Workstation-Markt für Grafiker ein. Ein sechstes Gerät, das Studiobook One, soll folgen.

Stellenmarkt
  1. Projektmanager*in (w/m/d) Datenmanagement für On-Demand-Angebote
    Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Berlin
  2. IT Projektmanager (w/m/d) internationaler Großkunde im E-Commerce
    Bechtle direct GmbH, Neckarsulm
Detailsuche

Golem.de konnte sich das High-End-Gerät Studiobook Pro X vorab näher anschauen. Das wird gleich mit Core i7-9700H oder mit Xeon E-2276M und Quadro-RTX-5000-Grafikeinheit verkauft. Außerdem gibt es Versionen mit zwei NVMe-SSDs, die Asus im RAID 0 zu einem Laufwerk verbindet. Damit sind theoretisch etwa 6 GByte/s an Lesegeschwindigkeit möglich. Wenig externe Laufwerke schaffen diese Datenraten. Allerdings wäre es denkbar, dass wir damit eine große Datei verschieben - etwa auf eine USB-SSD - und gleichzeitig weitere Arbeiten ohne Leistungseinbußen erledigen können.

Uns gefällt die geriffelte Textur des Notebooks gut, sie hebt die Serie von anderen Produkten des Herstellers ab. Das Chassis wirkt solide verarbeitet und ist für ein 17-Zoll-Gerät gar nicht zu klobig. Das liegt an den relativ schmal gehaltenen Displayrändern. Außerdem ist das LC-Display, das wir übrigens um 180 Grad neigen können, an einem grauen Berliner Morgen hell genug, wenn auch nicht übermäßig leuchtstark.

Das Panel hakt vieles ab

Die 4K-Auflösung und die Bildfrequenz von 120 Hz sind einen Blick Wert. Uns gefällt zudem das Seitenverhältnis von 16:10, das mehr vertikales Sichtfeld bietet. Zudem soll das Panel Inhalte sehr farbecht mit einer Genauigkeit von Delta E um den Wert eins darstellen. Es deckt laut Hersteller 100 Prozent des Adobe-RGB-Farbraums ab.

Golem Akademie
  1. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
  2. Unreal Engine 4 Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    28. Februar–2. März 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Für professionelle Anwender sind beim Studiobook Pro reichlich Anschlüsse vorhanden: HDMI, zwei USB-A-Buchsen und ein SD-Kartenleser auf der linken, zwei Thunderbolt-3-Ports, ein weiterer USB-A-Anschluss und erfreulicherweise RJ-45 für Gigabit auf der rechten Seite. Mehr Anschlüsse können wir bei einer mobilen Workstation eigentlich nicht verlangen. Wir begrüßen dabei die Entscheidung, dass Asus gleich zwei Thunderbolt-3-Buchsen verbaut. Darüber lassen sich beispielsweise zwei weitere Bildschirme anschließen - und die benötigen einige Grafiker.

  • Asus Studiobook Pro X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus Studiobook Pro X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus Studiobook Pro X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus Studiobook Pro X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Asus Studiobook Pro X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Asus Studiobook Pro X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Asus hat sich der an Gaming erinnernden Tastatur einiger Vorserienmodelle des Probook entledigt und eine weitaus angemessenere Lösung verbaut. Die Tasten haben einen relativ leichten und flachen Druckpunkt und sind angenehm zu tippen. Die Tastenkappen haben zudem kaum Spiel, was zum guten Eindruck der Verarbeitung beiträgt. Besonders: Die Pfeiltasten sind vom Tastaturlayout separiert und ebenfalls in voller Größe vorhanden. Damit können wir leichter durch 3D-Modelling-Programme navigieren.

Das Screenpad gibt es nur beim teuren Modell

Ausprobieren konnten wir gleich die zweite Version des Screenpads. Das Display im Touchpad gibt es nur beim teuren Modell dazu, während Asus bei den preiswerteren Varianten einen virtuellen Nummernblock verbaut. Die GUI hat der Hersteller ein wenig angepasst. Wir können Bildschirminhalte jetzt schneller mit dem Ziehen des Fensters über das entsprechend eingeblendete Symbol nach unten verschieben.

Außerdem können wir Lesezeichen von Programmen in einer an Android oder iOS erinnernden Übersicht anordnen. Gerade in ein produktives Gerät wie dieses passt das Screenpad 2.0 gut hinein, wenn wir dort etwa unsere Ebenenübersicht in Photoshop oder die Videovorschau in Adobe Premiere CC anzeigen können.

Natürlich ist das Probook X mit 4.300 Euro kein preiswertes Gerät. Das soll aber auch nicht der Anspruch der Serie sein. Stattdessen liefert Asus eine interessante Workstation ab, die an vielen Ecken durchdacht wirkt - eine willkommen nüchterne Abwechslung zu einigen eher skurrileren Geräten des Herstellers.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Reddit
IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
Artikel
  1. Firmware: Windows 11 startet mit Coreboot
    Firmware
    Windows 11 startet mit Coreboot

    Einem Microsoft-Entwickler ist es nun aber gelungen, Windows 11 auf komplett freier Firmware zu starten.

  2. VR/AR: Apples Headset soll über 2.000 US-Dollar kosten
    VR/AR
    Apples Headset soll über 2.000 US-Dollar kosten

    Der lange Entwicklungsprozess und die verwendeten Komponenten sollen den Preis von Apples VR-Headset in die Höhe schrauben.

  3. Exynos 2200: Samsung-Chip mit Xclipse/RDNA2-Grafik ist da
    Exynos 2200
    Samsung-Chip mit Xclipse/RDNA2-Grafik ist da

    Erstmals Raytracing für Smartphones: Der Exynos 2200 nutzt Radeon-Technik samt ARMv9-Kernen, einem AV1-Decoder und schnellem 5G-Modem.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Samsung Gaming-Monitre (u.a. G5 32" Curved 299€) • Sony Fernseher & Kopfhörer zu Bestpreisen • RTX 2060 12GB 569€ • Bosch Professional zu Bestpreisen • CyberGhost VPN 1,89€/Monat [Werbung]
    •  /