Guter Ansteck-Controller, sinnloses Handheld-Dock

Eine der sinnvollen Ergänzungen für das ROG Phone ist der Gamevice-Controller. Er besteht aus zwei Teilen, die mit einem breiten Band verbunden sind, und wird an die linke und rechte kurze Seite des Gerätes angesteckt. Auf diese Weise machen wir aus dem Smartphone ein kleines Handheld mit den üblichen zwei Analog-Sticks, einem D-Pad, zahlreichen Buttons und insgesamt vier Schultertasten. Damit lassen sich zahlreiche Spiele deutlich angenehmer spielen, zudem ist der Controller sehr platzsparend.

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Viele der von uns getesteten Spiele erkennen den Controller automatisch und bieten eine entsprechende Zuordnung der Tasten an. Sollte das nicht zuverlässig funktionieren, können wir über das Game Genie noch Korrekturen vornehmen. Insgesamt ist das Spielerlebnis mit dem Gamevice-Controller sehr gut. Das können wir leider nicht vom Twinview-Dock sagen, eines der Zubehörteile, das wir eigentlich mit der meisten Spannung erwartet haben.

  • Das ROG Phone von Asus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das ROG Phone ist vom Design her deutlich erkennbar ein Gaming-Smartphone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Rückseite besteht aus Glas und Metall und hat ein großes ROG-Logo. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das ROG-Logo kann in 16 Millionen Farben leuchten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Stereolautsprecher haben auffällige orangene Abdeckungen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display ist 6 Zoll groß und hat keine Notch. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Twinview-Dock klingt nach einer guten Idee - zwei Displays bringen aber für uns keine Vorteile. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Wigig-Dock ermöglicht den drahtlosen Anschluss des Smartphones an einen Fernseher. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Gamevice-Controller ist unserer Meinung nach das sinnvollste Zubehörteil des ROG Phone. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Mobile-Desktop-Dock ist hilfreich, wenn man Mobile Games an einem Monitor spielen will. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dank der zahlreichen Anschlussmöglichkeiten können wir unter anderem eine Maus und eine Tastatur anschließen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Twinview-Dock halten wir ohne physische Eingabeelemente für sinnlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Gamevice-Controller macht aus dem ROG Phone ein Handheld. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Professional-Dock ist ein Dongle, mit dessen Hilfe wir das ROG Smartphone an einen Monitor anschließen können. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das ROG Phone und das Zubehör in der Übersicht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dem ROG Phone liegt ein kleiner Lüfter bei. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Dieser kühlt eher unsere Hände, was uns aber auch recht ist. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das ROG Phone im Mobile-Desktop-Dock (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Twinview-Dock halten wir ohne physische Eingabeelemente für sinnlos. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Das Twinview-Dock macht das ROG Phone zu einem echten Handheld - oder zumindest fast zu einem echten. Wir können unser Smartphone in den aufklappbaren Deckel stecken und so den zusätzlichen Lüfter des Docks sowie dessen 6.000 mAh großen Akku verwenden. Ein perfektes Handheld hätte sich ergeben, wenn Asus in der unteren Hälfte des Gerätes einen tollen Controller verbaut hätte - also quasi einen größeren und qualitativ ausgereifteren Gamevice-Controller daraus gemacht hätte. Haben sie aber leider nicht.

Stattdessen kam Asus auf die Idee, der unteren Hälfte des Gerätes einfach noch einen Bildschirm zu spendieren. Das ist unserer Meinung nach die sinnloseste Art und Weise, ein derartiges Gerät zu verwenden. Haben wir unser ROG Phone eingesteckt, aktiviert sich der zweite Bildschirm. Wir können nun darauf ein Spiel spielen und den Bildschirm des eingesteckten Smartphones für andere Dinge verwenden - beispielsweise, um eine Karte des jeweiligen Levels anzuzeigen, ein Youtube-Video abzuspielen oder gar ein zweites Spiel zu starten.

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Das bedeutet, dass wir das Spiel über die Touchbedienung spielen müssen - die zwei physischen Schultertasten, die das Twinview-Dock hat, bringen da nur einen bedingten Vorteil. Für uns ist die Kombination aus zwei Displays ohne echte physische Bedienungsmöglichkeiten unsinnig und eine verpasste Chance, ein echtes Handheld-Dock für das ROG Phone zu präsentieren.

Wigig-Dock mit Latenz

Ebenso wenig sinnvoll für den Einsatz im Gaming-Bereich erachten wir das Wigig-Dock. Dieses können wir per HDMI an einen Fernseher anschließen und unser Smartphone drahtlos damit verbinden. Das auf dem ROG Phone angezeigte Bild wird dann auf dem mit dem Wigig-Dock verbundenen Monitor oder Fernseher angezeigt, ohne dass wir das Smartphone mit einem Kabel verbinden müssen.

Das klingt erst einmal praktisch, leider empfinden wir die Latenz zwischen den auf dem Smartphone angezeigten Bildschirminhalten und dem, was auf dem Fernseher läuft, als zu groß. Bei einem First-Person-Shooter gegen echte Gegner haben wir aufgrund des Zeitunterschiedes keine Chance auf den Sieg. Ein weiteres Problem: Verwenden wir nur unser Smartphone zum Spielen, also keinen Controller, müssen wir auf das Display schauen, um zu wissen, wo unsere Finger gerade draufdrücken. Ein Bildschirm gibt kein haptisches Feedback zu dem, was wir gerade darauf machen; entsprechend wissen wir bei sturem Blick auf den Fernseher manchmal nicht mehr so recht, was wir eigentlich gerade tun.

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 Keine Vorteile durch Übertaktung des SoCGutes Desktop-Dock mit vielen Anschlüssen 
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